Im Sternenpark ist es nachts viel dunkler als in Berlin und Falkensee
Hilft nur Melatonin? Wer sich nach ausgiebigem und ruhigem Schlaf sehnt, sollte es mal mit einer mehrtägigen Tour in den Westen des Landkreises Havelland versuchen.
Wer es noch nicht weiß, dem sei es gesagt: Dort sind die Nächte weit dunkler als in und um Berlin. Und Finsternis kann ein natürliches Schlafmittel sein. Freilich sollte das Bett auch in einer verkehrsberuhigten Zone stehen. Es gibt einen Bereich im Westen des Landkreises Havelland, in dem derart wenig los ist, dass hier wohl jeder absolute Ruhe finden könnte.
Gemeint ist ein breiter und von Menschen extrem dünn besiedelter Streifen ab dem Amt Nennhausen bis zum Amt Rhinow. Es handelt sich um die Kernzone des Sternenparks im Naturpark Westhavelland. Da hier kaum künstliches Licht ausstrahlt, sind die Nächte weit dunkler als im Osten des Havellands. So dunkel, dass man am Nachthimmel sogar die Milchstraße sieht. Allerdings wurden zuletzt die Sommernächte natürlicherweise auch hier nicht mehr vollständig dunkel. Das ändert sich nun allmählich wieder.

Und im Spätsommer wird der Sportpatz in Gülpe (bei Rhinow) – dem mutmaßlich dunkelsten Ort Deutschlands – wieder zum Zielort für Hobbyastronomen. Vom 11. bis 13. September 2026 ist dort Westhavelländer Astrotreff (WHAT). Das jährliche Ereignis findet zum 15. Mal statt. Der Treff ist ausgebucht. Jedoch sind neugierige Besucher, die durch Teleskope blicken wollen, am 12. September willkommen. Eintritt frei! Mehr Infos verschaffen der Förderverein Sternenpark Westhavelland e.V. sowie der Natur- und Sternenpark Westhavelland.





