Ein Wiedersehen beim Töpfermarkt in Görzke
„Fröhliche Ostern!“, ertönt es als Abschiedsgruß beim Einkaufen in der Woche vor dem Osterfest aus aller Munde. Den Auftakt und fast letzten Arbeitstag der Woche gestaltet der Gründonnerstag. Hier sollte man viele grüne Dinge essen, grünes Gemüse oder Kräuter. Wie wäre es mit Spinat und Rührei?
Der nächste Tag im Reigen ist der Karfreitag. Es ist Anreisetag in Görzke. Töpfereien aus ganz Deutschland und umliegenden Ländern, Händler und Gewerke aus der Region begeben sich mit ihren voll beladenen Autos auf den Weg nach Görzke, um im Laufe des Nachmittags und Abends die Hauptdarsteller des Osterfestes zu werden. Die zahlreichen Töpfer und Händler reisen an und beginnen unter freudigen Wiedersehensrufen ihre bunten Stände aufzubauen.
Die Vorfreude steigt
Bekannte kommen wieder, Freunde klingeln, Verwandte ziehen für ein paar Tage ein. Aufregende Stunden werden erwartet. Und da trübt die Frage nach dem Wetter auch nicht die Stimmung. Denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und sieht über ein paar Wölkchen hinweg oder den Schnee oder den Regen. Von Brutzelwetter über Schneehose war bereits alles zu Ostern in Görzke.
Am Ostersamstag um 10 Uhr geht das bunte Treiben los. Die ersten Besucher nutzen die noch ungefüllten Straßen, um gezielt ihre Einkäufe ohne den Besucheransturm zu tätigen und in Ruhe ihren Lieblingshandwerkern einen schönen „Guten Morgen!“, zu wünschen.
Mittendrin im Geschehen
Es gibt bei über 70 Töpfereien bis hin zu zirka 35 Händlern mit Gemischtwaren vor und auf dem Handwerkerhof einiges zu entdecken. Für Speis und Trank ist wieder bestens gesorgt, nur das Schülercafe´ setzt aufgrund der baulichen Maßnahmen im alten Standesamt dieses Jahr aus.
Am Ostersonntag ist die Stimmung auf einem Höhepunkt. Der Osterhase hat hoffentlich fleißig bunt bemalte Eier versteckt, welche von leuchtenden Kinderaugen entdeckt werden wollen. Vielleicht entdeckt der eine oder andere Besucher den Osterhasen ja wieder auf dem Töpfermarkt. Je nach Besucherlage beginnt am Sonntag gegen 17 Uhr der Rückbau des turbulenten Wochenendes und am Ende des Tages freuen sich auch die Händler, in einen wohl verdienten Feierabend zu ihren Daheimgebliebenen zu starten.
An dieser Stelle möchte sich der Förderverein Görzke e.V., Bürgerverein für die Ortsgestaltung, Wirtschaft und Landespflege, bei den Anwohnern für ihre Geduld und manchmal strapazierten Nerven und bei den vielen fleißigen Helfern bedanken, die dieses Event gelingen lassen. Ob es die Feuerwehr ist, die die Parkplätze betreut, der Nachwächter, der die Stände in der Nacht mit seinem wachsamen Auge behütet oder die vielen Helfer, die sich um Müll und Organisation kümmern. „Herzlichen Dank und frohe Ostern allen Lesern!“
Sperrungen und Umleitungen
Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg erneuert bis voraussichtlich Ende Juni die Landesstraße L 94 zwischen Görzke und dem Brückenbauwerk Riembach. Betroffen ist insbesondere der Abschnitt knapp drei Kilometer vor Görzke, wenn man aus Richtung Brandenburg kommt.
Im ersten Bauabschnitt, der bis über die Osterfeiertage dauert, wird die Fahrbahn auf einer Strecke von 200 Metern zwischen Struvenberg – inklusive der Kreuzung Struvenberg/L 94 – und dem Brückenbauwerk Riembach vollständig gesperrt.
Während der gesamten Bauzeit ist mit Einschränkungen im Verkehr zu rechnen. Der Durchgangsverkehr wird über die Bundesstraße B 107 von Görzke über Rottstock und Buckau nach Ziesar sowie weiter über die L 93 und Kreisstraße K 6945 über Steinberg und Gräben zur L 94 umgeleitet. Die Umleitung gilt in beide Richtungen und ist entsprechend ausgeschildert.
Besucher des Töpfermarktes 2026 sollten die Sperrungen und Umleitungen bei ihrer Anreise berücksichtigen, um Verzögerungen zu vermeiden. Weitere Informationen und aktuelle Verkehrshinweise sind auf den Seiten des Landesbetriebs Straßenwesen zu finden.
Was wird gemacht?
Auf einer Strecke von rund 3,2 Kilometern wird die Fahrbahn der L 94 vollständig erneuert. Gleichzeitig werden angrenzende Grundstückszufahrten überarbeitet. Außerdem wird die Brücke über den Riembach instandgesetzt, damit sie auch in Zukunft sicher genutzt werden kann.






