Zwischen Milow und Falkensee gibt es Extralektionen in Heimatkunde
Es sind Ferien, was nicht heißt, dass Kinder ihren Geist abschalten. Extralektionen in Heimatkunde können die Museen im Havelland verschaffen.
Im Osten sind Museum und Galerie Falkensee und das Fontane-Museum in Schloss Ribbeck herausragende Adressen. Weiter westlich sind ein Spielzeug- und ein Kinderbuchmuseum unmittelbare Nachbarn. Beide befinden sich in Kleßen. In Stölln steht eine IL-62 mit Interflug-Ausstellung. In Premnitz ist der rund 300 Jahre alte Lucke-Bauernhof ein Museum. In Milow, konkret im Besucherzentrum des Natur- und Sternenparks Westhavelland, kann man dem ältesten Havelländer in die leeren Augenhöhlen seines Schädels blicken. Der „Mann von Milow“ lebte vor etwa 5.000 Jahren. Sein Gesicht wurde digital rekonstruiert, was ein abgespieltes Video zeigt.
Die bedeutendste und auch größte Einrichtung des Landkreises befindet sich im Dachgeschoss des Kulturzentrums Rathenow. Aus dem früheren Kreismuseum Havelland ging nach 2000 das Optik-Industrie-Museum hervor. Wenn Kinder wissen wollen, wie bei der Brillenfertigung aus Handwerk Industrie wurde und wie es mit den Brillen weiterging, sind sie in der „Stadt der Optik“ genau richtig. Hier wurde 1801 die optische Industrie begründet, was 225 Jahre später guten Grund für ein Jubiläumsfeierjahr in der havelländischen Kreisstadt liefert.





