Zeitkritisch und politisch – event-theater e.V. stellt sein Jahresprogramm vor
Gemeinsam stellten Hank Teufer und Oliver Geldener vom event-theater e.V. am Dienstag im Fontane Klub das Jahresprogramm und die Höhepunkte der neuen Saison des freien Theaters vor.
Neben bekannten Formaten wie dem „Comedy Frühling in der Werft“ im März, hier ist unter anderem am 14. März um 20 Uhr TV-Comedian Johannes Flöck mit seinem Programm ‚Schöner schonen‘ zu Gast, den „MaiFestspielen in der Johanniskirche“, in deren Rahmen unter anderem am 5. Mai, 20 Uhr, der Philosoph Norbert Bolz in ‚Zurück zur Normalität‘, fragt, was unsere Gesellschaft noch zusammenhält, dem „Brandenburger Klostersommer in der Johanniskirche“ im Juni und Juli, in dem dann unter anderem zu ‚Brandheiß – Gelöscht wird später!‘, einem Gastspiel der Comödie Dresden – zu den Vorstellungen zwischen 5. und 27. Juni, jeweils 20 Uhr, sind alle, die etwas mit der Feuerwehr zu tun haben von Hank Teufer und Oliver Geldener herzlich eingeladen, sich vor Besuch der Veranstaltung unter info@event-theater.de zu melden, sie bekommen dann vergünstigte Eintrittspreise und ein Freigetränk – eingeladen wird, dem „KlangGut – Open Air auf dem Domstiftsgut Mötzow“ im August und September, das unter anderem mit ‚Scheinheilig – Die Unheilig-Tribute-Show‘ am 7. August um 20 Uhr und mit ‚Wischmeyers Zeltmission‘ am 5. September um 20 Uhr aufwartet sowie der „Brandenburger Weihnachtsbühne im Lämmerstall auf dem Domstiftsgut Mötzow“, hier dürfen sich die Besucherinnen und Besucher unter anderem auf das Live-Hörspiel ‚Drei Haselnüsse für Aschenbrödel‘ am 1. und 2. Dezember jeweils um 20 Uhr, haben Hank Teufer und Oliver Geldener auch eine inhaltliche Premiere angekündigt:
Am 2. Oktober soll das erste von Hank Teufer selbst geschriebene Kammerspiel „Ich bin kein Nazi“ im Gelben Salon des Fontane Klubs zur Uraufführung gebracht werden. In „Ich bin kein Nazi“ begegnen sich drei Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten: ein Lehrer, eine Journalistin und eine Aktivistin. Der Lehrer, gespielt von Hank Teufer, die Journalistin und die Aktivistin befassen sich in einem intensiven Dialog mit Fragen zu Minderheiten, Mehrheiten, Meinungsfreiheit und Verantwortung und Haltung in einer Demokratie. Antworten liefert das Stück hingegen ganz bewusst nicht. Die Idee zum zeitkritischen und auch politischen Theaterstück kam Hank Teufer nach einer persönlichen Begegnung auf der Straße.
Auf eine von ihm gestellte Frage sei die andere Person erschüttert gewesen und einfach weggegangen und habe nicht mit ihm darüber sprechen wollen. Um möglichste viele Menschen zu erreichen, soll das Stück „Ich bin kein Nazi“ sowohl am Vormittag als auch am Abend auf die Bühne des Gelben Salons gebracht werden.
Vormittags, so die Idee von Hank Teufer, könnten Schulklassen mit Schülerinnen und Schülern ab einem Alter von 16 Jahren das Theater besuchen. Um für diese den Eintritt realisieren zu können, ist der engagierte Theatermacher derzeit auf der Suche nach Paten. Ein Patenbeitrag von 1400 Euro deckt die Kosten für zwei Schulklassen und füllt den Gelben Salon mit seinen 70 Plätzen bis auf den letzten Platz. Interessierte Schulklassen und Förderer können sich unter info@event-theater.de melden.





