WHAT unter der Milchstraße – Besucher aus nah und fern im Sternenpark Westhavelland erwartet
Jährliches Top-Ereignis im Natur- und Sternenpark Westhavelland: Am Samstag, 12. September 2026, ist wieder öffentlicher Teil des Westhavelländer Astrotreffs (WHAT) in Gülpe. Weil es sich um den 15. handelt, wird das Programm diesmal umfangreicher.
Wie in den Vorjahren ist der Sportplatz in Gülpe, dem mutmaßlich dunkelsten Ort Deutschlands, für Übernachtungen bis auf den letzten Platz ausgebucht. Sternenfreunde aus nah und fern werden bei erhofft klarem Himmel ihre mitgebrachten Teleskope zu Planeten, Sternen und fernen Galaxien richten. Heimatgalaxie ist die Milchstraße.
Ab 14.00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, um 15.00 Uhr beginnt das Astro-Programm im Festzelt. Zum Auftakt, ab 15.10 Uhr, berichtet Prof. Dr. Matthias Steinmetz, wissenschaftlicher Vorstand des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) und Direktor des Forschungsbereichs Extragalaktische Astrophysik, über den Bau des Extremly Large Telescope (ELT). Im Anschluss, um 16.00 Uhr, ist Dr. Ramona Augustin, Postdoktorandin am AIP mit „Das zirkumgalaktische Medium“ an der Reihe.
Mit Dr. Andreas Hänel – DarkSky International, Vereinigung der Sternfreunde e.V. – geht es ab 18.30 Uhr in den Abend über. Er widmet sich den Sonnenfinsternissen 2026 und 2027. Der Sternenhimmel soll, sofern das Wetter dafür günstig ist, von 20.00 bis 0.00 Uhr durch die Teleskope beobachtet werden.
Die Veranstalter, Natur- und Sternenpark sowie der Förderverein des Sternenparks, bitten darum, nicht über Parey nach Gülpe zu fahren, sondern über Wolsier oder Prietzen. Parkplätze werden vor Ort zugewiesen, damit bei später Abfahrt keine Störungen durch die Fahrzeugbeleuchtung auf dem WHAT-Gelände entstehen. Der Eintritt ist frei, für Verpflegung wird gesorgt.





