Werdersche Straße in Ketzin/Havel für 3,3 Millionen Euro saniert
Das Ereignis in der Nähe der Ketziner Havelfähre war auch für Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung, einen Besuch wert. Am Montag, 15. Juni 2026, durchschnitt er gemeinsam mit Bürgermeisterin Katrin Mußhoff, dem Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Vertretern der Baufirmen das obligatorische Band zur offiziellen Verkehrsfreigabe der Werderschen Straße.
Rund 1.200 Meter wurden grunderneuert und damit ein jahrelanges Ärgernis für viele Ketziner beseitigt. Das betraf nicht nur der Straßenzustand, sondern vor allem die Gefährdung der Kinder auf ihrem Schulweg. Nun ist mit der Fahrbahn ein durchgehender Fußweg neu gebaut worden und gleichzeitig, wie die Bürgermeisterin lobte, durch den WAH die Trinkwasserleitung erneuert worden.
Der Straßenneubau war für alle Beteiligten nicht ohne Herausforderungen. Wie Katrin Mußhoff anmerkte, konnten fast alle der großen Alleebäume erhalten bleiben, in dem Ausweichpunkte gebaut wurden. Das sei eine wichtige Forderung der Einwohnerinnen und Einwohner gewesen. Ferner wurden archäologische Arbeiten ebenso notwendig, wie die Entfernung belasteter Materialien und der Schutz von Wildbienen.
Vom Baustart am 5. August 2024 bis zur Bauabnahme am 23. April 2026 mussten die Anwohner immer wieder erhebliche Einschränkungen in Kauf nehmen. Für deren Geduld bedankte sich die Bürgermeisterin ausdrücklich. Gleichzeitig stellte sie heraus, dass die Strecke entlang wichtiger touristischer Radwege verläuft, darunter der Havelradweg, die Fontane-Rad-Route und die Route rund um Berlin.
Rund 3,33 Millionen Euro investierte die Stadt in ihr größtes Straßenbauprojekt der letzten Jahre. 2,12 Millionen Euro davon steuerte das Land bei. Ohne die Fördermittel hätte die Stadt das Projekt nicht realisieren können, betonte die Bürgermeisterin. Minister Crumbach lobte die Stadt dann auch „für den Mut, dieses Projekt anzugehen“.





