Wen ein Texaner in Rathenow treffen wollte
Ein Mann aus Texas war kürzlich in die Optikstadt Rathenow gereist, um sich dort mit einem Professor zu treffen.
Ein kleines Stück Glas, eine einzigartige Symbiose: Der interdisziplinäre Künstler Justin Ginsberg (Foto) widmet sich der historischen Technik des Optical Contacting – einer frühen Methode, Glas ganz ohne Hitze oder Klebstoff miteinander zu verbinden. Aus diesem Interesse heraus traf sich der Künstler aus den USA (Bundesstaat Texas) kürzlich mit Prof. Dr. Justus Eichstädt, der die Professur für Augenoptik und Optische Geräte an der Technischen Hochschule Brandenburg innehat, um sich über den aktuellen Schwerpunkt seiner Forschung und dessen historische Perspektiven auszutauschen.
Das Treffen fand im Rathenower Kulturzentrum statt. Dabei übergab Ginsberg dem im Haus befindlichen Optik-Industrie-Museum ein eigens geschaffenes Objekt – zwei Glasscheiben, die nur durch molekulare Anziehung verbunden sind. Im Museum wird dargestellt, wie Rathenow zur „Stadt der Optik“ wurde. Die Geschichte beginnt vor 225 Jahren.





