Von der großen weiten Welt auf die Bismarckhöhe
Die Christian-Morgenstern-Gesellschaft betreibt auf der Bismarckhöhe in Werder (Havel) nicht nur das Morgenstern-Literaturmuseum, sondern organisiert pro Jahr auch drei Sonderausstellungen. Nach dem Jugendprojekt „Junge und alte Morgensterne“ mit Zeichnungen und Kleinskulpturen der Schüler der Werderaner Waldorfschule folgt nun eine Ausstellung von internationaler Größe auf dem Gebiet der modernen Malerei.
Der in der Kunstwelt geschätzte und vielfach ausgezeichnete Maler Professor Franz Ackermann, der in Rädigke lebt, gibt sich die Ehre. Er hat schon weltweit ausgestellt unter anderem auch im MoMA in New York. Einzelausstellungen von ihm gab es in Südamerika, Europa, der Türkei, natürlich auch in Deutschland. Seit 2001 hat er einen Lehrauftrag an der Kunstakademie Karlsruhe.
Er hat sich Gedanken zu Christian Morgenstern und seinen Gedichten gemacht und dabei assoziative Bilder geschaffen, also völlig neue Werke, die nun erstmals in Werder (Havel) gezeigt werden. Die Ausstellung ist eine Gruppenschau, denn mit Professor Franz Ackermann werden sich auch weitere Künstler mehr oder weniger zu Morgenstern äußern.
Professor Ackermann hat bei Kollegen und ehemalige Meisterschüler angefragt, ob sie sich beteiligen möchten. Professor Lutz Braun von der Hochschule für Bildende Kunst in Braunschweig sowie die namhaften Künstler Toninho Dingl, Wolfgang Lugmair und Lina Härer und auch Meisterschülerinnen wie Lisa Ballmann, Janika Kungl und Eva Wittig sind mit an Bord. Besucher können also auf die erstmals gezeigten Werke dieser Künstler gespannt sein.
Am Sonnabend, 15. August, wird auf der Bismarckhöhe, Hoher Weg 150, die Sonderausstellung „Professor Franz Ackermann, Kollegen und Meisterschüler“ eröffnet. Die Vernissage beginnt um 17 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum Saisonende des Museums am 25. Oktober 2026 zu sehen.
Geöffnet ist sie immer samstags, sonntags und an Feiertagen von 13 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet inklusive Museumsbesuch und Turmbesteigung 5 Euro.





