„VEREINt im Havelland“ von Seeburg bis Strodehne
„VEREINt im Havelland“: Das ist der Name eines neuen Projekts im Kreissportbund (KSB) Havelland, das auf den ländlichen Raum zugeschnitten ist. Welche Vereine im Westen und Osten des Landkreises beteiligt werden.
Nach „Gesundheitssport im ländlichen Raum“ startet der in Rathenow ansässige KSB als Projektkoordinator mit Unterstützung kompetenter Partner jetzt mit „VEREINt im Havelland“ ein neues Projekt zur Förderung gesundheitsorientierter Bewegungsangebote. „Mit Fördermitteln des GKV-Bündnisses für Gesundheit in Brandenburg und Demografiemitteln des Landkreises Havelland sowie fachlicher Unterstützung der Europäischen Sportakademie des Landes Brandenburg (ESAB) sollen Sportvereine in vorwiegend ländlichen Strukturen im Rahmen eines Vereinscoachings befähigt werden, regionale Bewegungsbedarfe zu ermitteln, ein neues regelmäßiges Bewegungsangebot zu schaffen und neue Zielgruppen vom Vereinsportfolio zu begeistern“, so KSB-Geschäftsführer Karsten Leege.
Damit dies gelingt, sollen Sportvereine bis Ende 2027 bei ihrem Perspektivwechsel fachlich begleitet und finanziell unterstützt werden, um neue Impulse für eine nachhaltige Vereinsentwicklung zu setzen. Bei den beteiligten Vereinen handelt es sich um diese: Seeburger SV ’99, Rathenower Wassersportverein Segeln 1922, SV „Havelstrand“ Strodehne, Schützengilde Nennhausen und Umgegend von 1991, Wild Ducks Havelland, Paulinenauer TSV 1923, Dallgow Bewegt 2023 sowie BSV „Funkstadt“ Nauen und FV Blau-Weiß Groß Behnitz.
Wie Leege berichtet, haben sich die Projektinitiatoren am 23. April 2026 mit den kooperierenden havelländischen Sportvereinen im Landgasthof „Deutsches Haus“ in Haage getroffen. Im Rahmen der Vereinspräsentationen hätten bereits erste Ideen vorgestellt werden können. Die ESAB stellte im Anschluss das Coachingkonzept vor. Das Fazit des KSB-Geschäftsführers: „Zunächst ist es sehr bemerkenswert, dass die ausschließlich ehrenamtlich geführten Sportvereine die Ressourcen aufbringen, sich an einem zusätzlichen Projekt zu beteiligen, was stets Mehrarbeit bedeutet. Es bietet aber auch viele Chancen, seinen Verein weiterzuentwickeln und nachhaltig in die Zukunft zu führen. Neun Vereine haben das für sich erkannt und sind motiviert, gemeinsam mit uns neue Wege zu gehen.“





