UNDINE 2026: Sechs von 14 Preisen gingen nach Rathenow und Premnitz – jetzt neue Märchen illustrieren!
Halbzeit im diesjährigen UNDINE-Wettbewerb für neue Märchen, in dem junge Leute aus Rathenow und Premnitz bereits zu Siegern gehören. In der zweiten Hälfte können nun auch ihre Beiträge illustriert werden
Der alle Jahre in Brandenburg an der Havel ausgelobte Wettbewerb erlebt aktuell seine 22. Auflage. Diesmal wurden 226 neue Märchen eingesandt. Die 14 besten wurden im Brandenburger Rathaus professionell vorgelesen, prämiert und sind auf der Internetseite der Brandenburger Stadtbibliothek zum Nachlesen zu finden.
Sie sind Ausgangspunkt des zweiten Wettbewerbsteils, in dem nun die ausgezeichneten 14 Märchen von sieben- bis 25-jährigen jungen Leuten bis zum 15. Mai illustriert werden können. Es kann gemalt, gezeichnet, modelliert, gebastelt, fotografiert, verfilmt oder auf die Bühne gebracht werden – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
Noch nie war der westhavelländische Anteil unter den zu illustrierenden Märchen so hoch. Er liegt diesmal bei knapp 43 Prozent. Hauptpreise gingen an die zwölfjährige Vanessa Nitsche und die 15-jährige Sophia Nitsche (beide aus Rathenow). Die achtjährige Rebecca Pilz und die neunjährige Paulina Mähne (ebenso aus Rathenow) erhielten je einen Sonderpreis. Einen solchen erhielten ferner die neunjährige Fadile Mircan Sahin aus Premnitz sowie die gesamte Klasse 4b der örtlichen Dachsberg-Grundschule.
Wie der Name andeutet, geht es im Kern um neue Märchen. „Undine“ geht derweil auf den Havelländer Dichter Friedrich de la Motte Fouqué (1777-1843) zurück, der sein weltberühmt gewordenes Werk der Fantasie so überschrieben hatte. Entstanden in Nennhausen wurde es 1811 erstmals veröffentlicht.
Wer mehr darüber erfahren will, sollte das Alte Gärtnerhaus im Dorfkern besuchen, das sonntags (bis September) von 14.30 bis 17.00 Uhr geöffnet ist und eine Fouqué-Ausstellung zeigt. Gastgeber ist der Kulturverein Nennhausen, der auch im Internet präsent ist.





