Mehr
Freitag, 8. Mai 2026

UNDINE 2026: Sechs von 14 Preisen gingen nach Rathenow und Premnitz – jetzt neue Märchen illustrieren!

Brandenburg a. d. Havel, Havelland, Premnitz, Rathenow
Klasse_4b_GS_Dachsberg___Marvin_Drochmann_-_Die_kleine_Raupe
Die Klasse 4b der Premnitzer Grundschule „Am Dachsberg“ hat im 22. UNDINE-Wettbewerb für neue Märchen einen Sonderpreis erhalten, den Marvin Drochmann im Namen der Fielmann AG Brandenburg an der Havel übergab. Foto: Thomas Messerschmidt / Stadt BRB

Halbzeit im diesjährigen UNDINE-Wettbewerb für neue Märchen, in dem junge Leute aus Rathenow und Premnitz bereits zu Siegern gehören. In der zweiten Hälfte können nun auch ihre Beiträge illustriert werden

​Der alle Jahre in Brandenburg an der Havel ausgelobte Wettbewerb erlebt aktuell seine 22. Auflage. Diesmal wurden 226 neue Märchen eingesandt. Die 14 besten wurden im Brandenburger Rathaus professionell vorgelesen, prämiert und sind auf der Internetseite der Brandenburger Stadtbibliothek zum Nachlesen zu finden. 

Sie sind Ausgangspunkt des zweiten Wettbewerbsteils, in dem nun die ausgezeichneten 14 Märchen von sieben- bis 25-jährigen jungen Leuten bis zum 15. Mai illustriert werden können. Es kann gemalt, gezeichnet, modelliert, gebastelt, fotografiert, verfilmt oder auf die Bühne gebracht werden – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Noch nie war der westhavelländische Anteil unter den zu illustrierenden Märchen so hoch. Er liegt diesmal bei knapp 43 Prozent. Hauptpreise gingen an die zwölfjährige Vanessa Nitsche und die 15-jährige Sophia Nitsche (beide aus Rathenow). Die achtjährige Rebecca Pilz und die neunjährige Paulina Mähne (ebenso aus Rathenow) erhielten je einen Sonderpreis. Einen solchen erhielten ferner die neunjährige Fadile Mircan Sahin aus Premnitz sowie die gesamte Klasse 4b der örtlichen Dachsberg-Grundschule.

Wie der Name andeutet, geht es im Kern um neue Märchen. „Undine“ geht derweil auf den Havelländer Dichter Friedrich de la Motte Fouqué (1777-1843) zurück, der sein weltberühmt gewordenes Werk der Fantasie so überschrieben hatte. Entstanden in Nennhausen wurde es 1811 erstmals veröffentlicht.

Wer mehr darüber erfahren will, sollte das Alte Gärtnerhaus im Dorfkern besuchen, das sonntags (bis September) von 14.30 bis 17.00 Uhr geöffnet ist und eine Fouqué-Ausstellung zeigt. Gastgeber ist der Kulturverein Nennhausen, der auch im Internet präsent ist.

Durch kleine Gitterstäbe hindurch ist ein Hahnenkopf zu sehen. Der Hahn ist dunkelbraun mit einem roten Kamm.

BraLa 2026 startet – positive Signale für 2027 vom Landkreis

Als am Mittwoch, 6. Mai 2026, Landkreis, Landesbauernverband, pro agro e.V. und das MAFZ zu einer Pressekonferenz nach Paaren im...
Mehrere Menschen halten ein weiß-rotes Band und Scheren in der Hand. Im Hintergrund ist ein Kreisverkehr zu sehen, der Himmel ist blau, die Sonne scheint.

Neuer Kreisverkehr in Schönwalde-Glien soll auch bremsen

Nach rund elf Monaten Bauzeit ist am 30. Mai 2026 in Schönwalde-Dorf an der L20 der neue Kreisverkehr freigegeben worden....
Freibad Jüterbog

Jüterbog lädt Besucher bei freiem Eintritt zur Eröffnung der Badesaison ein

Im Freibad startet offiziell die Saison am Freitag, 15. Mai. Von 11 bis 19 Uhr sind alle Bürger zur großen...
veranstaltungsplakat

Kloster Zinna: Vom Wohnhaus zum Museum

Anfang der 1950er Jahre hatten engagierte Mitglieder des Ortskulturaktivs die Idee, das Abtshaus – das damals noch als Wohnhaus genutzt...
Ein graues Gebäude aus dem Rauch aufsteigt, davor ein Feuerwehrauto und mehrere Feuerwehrleute.

Brand im Theater der Freundschaft in Nauen

Es war 14.34 Uhr als am Mittwoch, 6. Mai 2026, Brandalarm bei der Nauener Feuerwehr einging. Aus dem leer stehenden...
Inselblick Werder

Werderaner Inselspaziergang zum Muttertag

Zu einem unterhaltsamen Ausflug in die Geschichte Werders lädt die Stadtführerin Jutta Enke am Muttertag, 10. Mai, um 14.00 Uhr...
Offcanvas