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Sonntag, 14. Juni 2026

TUG Tief- und Gleisbau erweitert Standortkapazitäten und erwirbt neues Grundstück in Kirchmöser​

Brandenburg a. d. Havel
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Die TUG-Geschäftsführer Matthias Finze und Henning Klapötke bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: TUG

Die TUG Tief- und Gleisbau Brandenburg/H. GmbH setzt ihren Wachstumskurs fort und reagiert auf die positive Unternehmensentwicklung mit dem Bau eines neuen Standorts im Ortsteil Kirchmöser, Stadt Brandenburg an der Havel.​

Matthias Finze und Henning Klapötke, Geschäftsführer der TUG, unterzeichneten gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung den Kaufvertrag für das neue Grundstück. Das Areal befindet sich am Lokwerk 10 und stellt einen wichtigen Schritt für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens dar. Mit dem Abschluss des Kaufvertrages können nun die weiteren Planungen konkretisiert werden.

„Die dynamische Entwicklung unseres Unternehmens in den vergangenen Jahren macht die Investition in einen neuen, größeren Standort notwendig und zugleich möglich“, erklärt Geschäftsführer Matthias Finze. „Wir investieren bewusst in unsere Zukunft, um unseren Kunden weiterhin höchste Qualität und Zuverlässigkeit bieten zu können.“

Die TUG Tief- und Gleisbau ist seit mehr als 25 Jahren Spezialist für maßgeschneiderte Gleisinfrastruk-turlösungen und setzt erfolgreich regionale Projekte im Bau und der Instandsetzung von Bahnanlagen der Deutschen Bahn und Eisenbahnanlagen, Gleisen und Weichen um. Seit 2023 ist das Unternehmen eine Tochterfirma des sachsen-anhaltischen Bauunternehmens OST BAU.

„Durch die Integration der TUG als Tochterunternehmen haben wir das Leistungsportfolio der OST BAU im Bereich Gleisbau gezielt ausgebaut. Gemeinsam setzen wir anspruchsvolle Projekte um und leisten einen aktiven Beitrag zur Infrastruktur von morgen. Wir sind stolz auf die positive Entwicklung der TUG und blicken mit Zuversicht auf die Zukunft am neuen Standort“, ergänzt Henning Klapötke, Geschäftsführer der OST BAU; Osterburger Straßen-, Tief- und Hochbau GmbH und der TUG.

In den letzten drei Jahren konnte das Unternehmen eine kontinuierlich steigende Nachfrage verzeichnen und zahlreiche neue Aufträge gewinnen. So wurden zuletzt zum Beispiel der umfangreiche Weichenumbau an DB Gleisanlagen am Berliner Wiesendamm durchgeführt. Parallel dazu wurde das Team gezielt verstärkt: Durch die Einstellung vieler neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten die Kapazitäten erweitert und Projekte effizient umgesetzt werden. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 35 Mitarbeitende und bildet Nachwuchskräfte im Tief- und Gleisbau aus. Der neue Standort in Kirchmöser ist ein Traditionsstandort der Eisenbahnindustrie, welcher für seine langjährige industrielle Prägung bekannt ist. Die Ansiedlung der TUG soll Auftraggebern, Partnern und Mitarbeitenden künftig eine optimale verkehrstechnische Anbindung ermöglichen und schafft Raum für moderne Arbeitsplätze, technische Ausstattung und Lagerflächen. Auf einer Nutzfläche von ca. 575 Quadratmetern werden dem Team der TUG nach Abschluss der Bauarbeiten zehn neue Büros, zwei Besprechungsräume und offene Kommunikationsbereiche auf zwei Etagen bereitstehen. Damit stellt das Unternehmen die Weichen für weiteres Wachstum und stärkt zugleich seine Position als verlässlicher Partner im Tief- und Gleisbau.

Voraussetzung für den Beginn der baulichen Maßnahmen ist zunächst die fachgerechte Umsiedlung der auf dem Gelände befindlichen Zauneidechsen. Nach dem professionellen Abfangen der Tiere und der anschließenden Herstellung der Baufreiheit wird die weitere Erschließung des Grundstücks erfolgen. In einem ersten Schritt wird dann auf dem neuen Gelände eine Baustelleneinrichtung in Form einer Containeranlage errichtet. Bis Jahresende folgen zwei neue Lagerhallen. Bereits für den Sommer dieses Jahres ist der Start der Bauarbeiten vorgesehen. Der Umzug des gesamten aktuellen Standortes in Roskow soll im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein.

Mit dem neuen Standort in Kirchmöser unterstreicht die TUG ihr langfristiges Engagement in der Region, stärkt ihre Infrastruktur und schafft zusätzliche Perspektiven für Beschäftigte sowie zukünftige Fachkräfte.

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