„Treuvision“ 2.0: Impulse für die lokale Fachkräfteentwicklung
Wie heißt das Unternehmen? Welche schulischen Voraussetzungen sind notwendig? Welche persönlichen Stärken sind gefragt? Wo findet die Ausbildung statt? Diese und viele weitere Fragen stellten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Treuenbrietzen Anfang März in der Treuenbrietzener Mehrzweckhalle im Rahmen der Berufsorientierungsmesse „TreuVision“. Organisiert wurde die Veranstaltung rund um das Team „Berufliche Orientierung“, wie Kathrin Burmeister, Koordinatorin für Berufs- und Studienorientierung an der Gesamtschule, berichtete. Im vergangenen Jahr fand die Messe erstmals statt.
Rund 50 potenzielle Arbeitgeber aus der Region folgten dem Aufruf, sich an diesem Tag zu präsentieren. Ihnen gegenüber standen nach und nach etwa 600 Schülerinnen und Schüler, die sich über Praktika, duale Studiengänge und Einstiegsmöglichkeiten informierten.
Bürgermeister Robert-Walter Wildgrube eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort und hob das Engagement der Betriebe hervor. Er betonte, wie wichtig solche Formate sind, um dem Fachkräftemangel vor Ort aktiv entgegenzuwirken und jungen Menschen Perspektiven in der Region aufzuzeigen. Auch die Stadtverwaltung Treuenbrietzen war mit einem eigenen Messestand vertreten. „Wir suchen in erster Linie Verwaltungsfachangestellte und Erzieher“, erklärte der Bürgermeister. Aufgrund eines bevorstehenden Generationenwechsels in der Verwaltung sei es dringend nötig, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Zugleich wolle man den Jugendlichen Jobperspektiven in der Heimat bieten, um Abwanderung zu vermeiden.
Im Verlauf der Messe entstanden zahlreiche persönliche Gespräche. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, um konkrete Fragen zu stellen und sich direkt mit den Unternehmensvertretern auszutauschen.
Schulleiterin Simone Balzer zeigte sich erfreut über die große Resonanz und betonte die Bedeutung der Messe für Schüler aus ländlichen Regionen, die hier vor Ort Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen können. Auch Schüler aus benachbarten Oberschulen in Brück, Beelitz oder Bad Belzig waren eingeladen. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten die Schülerinnen und Schüler, die damit auch einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung leisteten.





