Tag des offenen Denkmals 2026 in Nauen und Falkensee
Am Tag des offenen Denkmals öffnen am Sonntag, 13. September 2026, bundesweit wieder hunderte Denkmäler exklusiv ihre Türen. Auch in Nauen und Falkensee nehmen Besitzer verwinkelter Fachwerkhäuser und eindrucksvoller Kirchengebäude teil und gewähren den Besucherinnen und Besuchern einen Streifzug durch die Vergangenheit.
Der Nauener Richart-Hof in der Gartenstraße 27 wird als ehemaliges Ackerbürgergehöft von 11.00 bis 16.00 Uhr teilnehmen. Der charmante Vierseitenhof lädt zu einer Zeitreise in die Vergangenheit vor circa 100 Jahren ein und zeigt, wie die damaligen Ackerbürger lebten. Außerdem ist die Ausstellung „20 Jahre Erinnern – Stolpersteine im Osthavelland“ ein. Zur Unterhaltung der Gäste präsentiert Sänger Ad Chiren live gesungene Songs von Frank Sinatra, Dean Martin, Elvis Presley und anderen. Es werden zudem Imbiss, Kaffee und Kuchen angeboten.
Auch in den Ortsteilen Nauens kann man die Faszination historischer Bauwerke erleben, verbunden mit kulturellem Genuss. Um 15.00 Uhr musizieren die Markeer Klangwelten bei ihrem Sommerkonzert in der Christuskirche in Markee. In der Berger Kirche kann um 10.00 Uhr einen Festgottesdienst besucht werden. Die Lietzower Kirche öffnet ebenfalls ihre Pforten ab 10.00 Uhr. In der Ribbecker Kirche ist eine Ausstellung zum Kreativwettbewerb „Tierisches Havelland“ zu sehen, die künstlerische Werke von Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Havelland zeigt. Auch das Schloss Ribbeck mit seinem Fontane-Museum ist geöffnet, ebenso das Landgut Stober in Groß Behnitz.
Backofenfest im Museumsgarten
Zum Tag des offenen Denkmals lädt das Museum und die Galerie Falkensee ab 14.00 Uhr zum 29. Backofenfest in die Falkenhagener Straße 77 ein. Im mehr als 200 Jahre alten Backofen wird dann vom Meisterbetrieb Romano Ziehm wieder Brot und Kuchen gebacken. Zudem werden auch traditionelle Techniken wie Spinnen und Weben gezeigt. Begleitend zur Sonderausstellung: „Lein oder nicht Lein – Geschichte einer Kulturpflanze“, die in Kooperation mit dem Archäologischen Landesmuseum Brandenburg gezeigt wird, ist dieses Kunsthandwerk hautnah zu erleben.
Ein kleiner Händlermarkt lädt zum Stöbern ein. Unter anderem zeigt Tim Apitz handgemachte (Holz-) Einzelstücke, Katharina Monien hat Keramik dabei, während Claudia Kunert Mosaik, Design und Scherbenkunst zeigt. Axel Schack bringt Honig mit und Ulrike Papenfuß zeigt, wie man am Spinnrad arbeitet. Christine Ostendorf hat Handgewebtes im Gepäck. Das Haus am Anger liefert Mit-Mach-Angebote für Kinder. Ab 14.00 Uhr sorgen das Jugendblasorchester der Kunst- und Musikschule Havelland, sowie das Duo „der bunte Hund“ mit Aaron Christ und Marcel Pilz für die musikalische Untermalung.
Das komplette Programm zum Tag des offenen Denkmals kann online auf www.tag-des-offenen-denkmals.de eingesehen werden. Hier lässt sich nach Städten oder Landkreisen filtern und noch viele weitere Orte und Veranstaltungen entdecken. Wie zum Beispiel der Lucke-Hof in Premnitz, der seit 1722 in Familienbesitz ist und wo es Brot aus dem Lehmbackofen und ein kulturelles Programm gibt oder das Gehöft Wagenitz, ein noch in Sanierung befindlicher Dreiseithof, der immer zur vollen Stunde in Führungen erkundet werden kann. Das Fintelmannhaus in Senzke ist von dort nicht weit entfernt. Dieses ist Samstag und Sonntag von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Wen es weiter ins westliche Havelland zieht, der kann sich die beeindruckende Wallfahrtskirche in Buckow bei Nennhausen ansehen, die bereits 1344 erstmals urkundlich erwähnt wurde.





