Symbol der Hoffnung – Kinder-Lebens-Lauf des Bundesverbandes Kinderhospiz machte Station in Radewege und Brandenburg an der Havel
Deutschlandweit verbindet der Kinder-Lebens-Lauf des Bundesverbandes Kinderhospiz Kinderhospize, ambulante Hospizdienste, betroffene Familien sowie Unterstützerinnen und Unterstützer miteinander.
Die Fackel der Hoffnung reist dabei durch ganz Deutschland und macht auf die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen aufmerksam.
Der Kinder-Lebens-Lauf steht für Gemeinschaft, Teilhabe, Solidarität und Lebensfreude. Er schafft Aufmerksamkeit für Familien, die oft im Verborgenen enorme Herausforderungen bewältigen und zeigt gleichzeitig die unverzichtbare Arbeit von Kinderhospizen und ambulanten Hospizdiensten.
In der vergangenen Woche machte der Lauf Station im Kinder- und Jugendhospiz Fridolins-Regenbogenhof in Radewege. Von dort startete dort eine wasserseitige Etappe über den Beetzsee in Richtung Brandenburg an der Havel. Die Fackel der Hoffnung wurde dabei von einer eindrucksvollen Flotte, darunter auch die achtfache Olympiasiegerin und Brandenburgs Ehrenbürgerin Birgit Fischer, begleitet.
Während sich die Fackel auf den Weg machte, verwandelte sich das Salzhofufer in einen Treffpunkt für Familien, Unterstützer und Interessierte, die die Einfahrt des Bootskorsos und die Übergabe der Fackel an Brandenburgs Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke live miterleben durften. Nach einem kurzen Grußwort, in dem er die Wichtigkeit der Kinderhospize und deren Arbeit betonte und allen Engagierten herzlich dankte, übergab Woidke die Fackel an den leitenden Landesnotfallseelsorger und Pfarrer Stefan Baier. Nach einer Andacht im Schatten der St. Johanniskirche machte sich die Fackel der Hoffnung zusammen mit der Motorradstaffel der Johanniter und einer Gruppe Biker auf zur nächsten Station: zum Kinderhospiz in Werder (Havel).
Der Kinder-Lebens-Lauf findet bereits zum vierten Mal statt. Ende April ist die diesjährige Auflage am Brandenburger Tor in Berlin gestartet. Seitdem wird die Engels-Fackel, das Symbol des Laufs, quer durch Deutschland und erstmals auch durch die Schweiz, Österreich und Luxemburg getragen. Mitte Oktober endet der Lauf, der alle zwei Jahre durchgeführt wird, im Europa-Park Rust.





