Sind wir nicht allein? – Steven Spielbergs „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ lässt das so aussehen
History empfangen sicher nur die wenigsten. Dieser TV-Bezahlsender hat doch allen Ernstes einen „Alien-Sommer“ ausgerufen. Die Wahrheit ließe sich nicht aufhalten, wie es da heißt. Sicher hat sich History dazu nicht mit Starregisseur Steven Spielberg verabredet, dessen jüngster Film im Sommer 2026 in die Kinos kam. „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ (wörtlich Tag der Offenlegung) lässt es so aussehen, als stünde die Welt unmittelbar vor großer Erkenntnis darüber, dass wir im Weltall nicht allein sind.
Fast 50 Jahre nach seinem Sci-Fi-Klassiker „Unheimliche Begegnung der Dritten Art“ legte Spielberg nun nach. Unklar, ob er selbst daran glaubt, was er in Szene setzte. Zu sehen ist auch, wie ein Kornkreis ohne menschliches Zutun entsteht. Der Regisseur scheint ein Publikum zu bedienen, dass täglich gern und viel auf History schalten würde.
Indessen ist auf Netflix wohl noch ab Herbst 2026 die zweite Staffel einer Literaturverfilmung zu sehen, bei der die große Erkenntnis schon in Staffel 1 fruchtet. Das „3 Body Problem“ (Drei-Körper-Problem) basiert auf der Romantrilogie „Drei Sonnen“ des chinesischen Autors Cixin Liu. Die drei Teile wurden ab 2013 veröffentlicht.
Zu einem bekennenden Fan wurde erklärter Maßen der Ex-US-Präsident Barack Obama. Einen Gastauftritt in der Netflix-Serie hat er aber abgelehnt und soll das mit ironischem Unterton wie folgt begründet haben: „Falls es jemals eine echte Alien-Invasion gibt, sollte ich mich eher für diese Krise aufheben“. (Quelle: www.filmstarts.de)
Es mag zwar sein, dass Außerirdische längst unter uns waren bzw. sind oder sich gerade im Anflug befinden. Doch niemand wüsste zu sagen, ob in friedlicher oder kriegerischer Mission. Beim Blick zum Nachthimmel sollte man darüber durchaus mal nachdenken dürfen: Was würde geschehen, wenn das Lebenszeichen von Planet Erde gegen einen hoch bewaffneten Raumkreuzer knallt?
1972 wurde eine Sonde mit menschlicher Botschaft auf intergalaktische Reise geschickt. Die in Symbolen verfasste Nachricht hatte US-Astronom und -Astrophysiker Carl Sagan entworfen. Das ist jener Alien-romantisierende Autor, der 1985 mit „Contact“ die literarische Vorlage zum gleichnamigen Film von 1997 lieferte. Wie kaum anders zu erwarten: Das zeitlose Buch ist weit gehaltvoller als der Film mit Jodie Forster in der Hauptrolle.
Auch im Sternenpark Westhavelland dürften etliche Leute oft zum klaren Nachthimmel äugen, nur um zu sehen, ob was leuchtet oder fliegt, das da eigentlich nicht hingehört. Einige haben womöglich Infos über Starlink-Satelliten verpasst. Unmittelbar nach dem Start kreisen sie noch eine Weile wie zu einer langen Kette gereiht um die Erde. Bei Erstsichtung sieht das für manch ahnungslose Leute wie eine Raumflotte aus.





