Sicherer Platz für Fahrräder in Wustermark
In Wustermark am Bahnhof bietet ein neues Fahrrad-Parkhaus jetzt nicht nur überdachte, sondern auch abschließbare Plätze für Radler. VBB RadPark ist auf der großen Säule am Straßenrand zu lesen. Dahinter verbirgt sich ein Fahrradparkhaus, das neben frei zugänglichen Radstellplätzen auch die Möglichkeit bietet, gegen kleines Geld sein Zweirad in gesicherten Bereichen unterzubringen. Am 13. Februar 2025 wurde es im Beisein vom brandenburgischen Infrastrukturminister Detlef Tabbert und der Berliner Verkehrssenatorin Ute Bonde von Bürgermeister Holger Schreiber feierlich eröffnet.
Der Radpark bietet insgesamt 88 Fahrradstellplätze in den Sammelschließanlagen und 84 frei zugängliche, überdachte Stellplätze. Ergänzt wird das Angebot durch Schließfächer in den gesicherten Bereichen, sowie sechs Stellplätzen für Räder mit z.B. Kinderanhänger oder Lastenräder. Eine Reparaturstation und ein Snackautomat sollen in Kürze noch installiert werden. Hier hat das strenge Winterwetter zu Bauverzögerungen geführt. Gleiches gilt für die auf dem Dach geplante Photovoltaik-Anlage. Das lang gezogene Fahrradparkhaus dient zudem an einem Ende auch als überdachte Bushaltestelle mit Sitzmöglichkeiten. Ebenfalls in Vorbereitung ist ein kostenfreier WLAN-Hotspot für die Wartenden.
Die Kosten von knapp einer Million Euro wurden zu 90 Prozent gefördert – aus Töpfen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ des Bundes, aus der Richtlinie ÖPNV-Invest des Landes Brandenburg, vom Land Berlin, sowie aus gesonderten Projektmitteln des Landes Brandenburg für das Pilotprojekt „Modulares Fahrradparken“. Das neue Radhaus ist eines von insgesamt 13, die im Land Brandenburg im Rahmen dieses Projekts geplant sind.
Um die abschließbaren Bereiche zu nutzen, braucht man übrigen die ParkYourBike-App von InfraVelo. Es ist die selbe App, die auch in Falkensee für die Fahrradboxen genutzt wird.





