Schwimmhalle in Rathenow – ein Ort der „Gesundheitsvorsorge“
Hier und dort könnte die Hülle der Schwimmhalle in Rathenow wohl etwas frische Farbe gebrauchen. Finanzielle Unterstützung könnte es vom Bund geben.
Die westbrandenburgische SPD-Bundestagsabgeordnete Sonja Eichwede macht in der Region Werbung für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“. Es wurde jetzt vom Bundesbauministerium gestartet. Laut Eichwede stehen zusätzlich zur sogenannten Sportmilliarde weitere insgesamt 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen zur Verfügung. Gefördert werden die Sanierung und Modernisierung von Hallen- und Freibädern.
Kommunen können ihre Projekte bis zum 19. Juni 2026 einreichen. Sonja Eichwede: „Ich ermutige Städte, Gemeinden und Landkreise, sich um die Mittel aus diesem Förderprogramm zu bewerben, denn so könnten unsere Schwimmbäder und die Menschen vor Ort von den 250 Millionen profitieren.“
Für sie stellt Schwimmen „Gesundheitsvorsorge“ dar, „eine unerlässliche Basissportart“. Damit Schwimmunterricht stattfinden kann, Sportvereine und Rettungsschwimmer Trainingszeiten bekommen und Familien Orte für Bewegung und Begegnung haben, brauchen wir intakte Bäder. Mit dem Programm leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Voraussetzungen für Sport, Teilhabe und Schwimmfähigkeit dauerhaft zu sichern.“

Die Schwimmhalle in Rathenow ist so ein Stätte der „Gesundheitsvorsorge“. Hier lernen Kinder der Region das Schwimmen. Der örtliche Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) trainiert hier seine Rettungsschwimmer und bildet auch neue aus, die nicht dem Verein angehören. Ferner nutzt die ASB-Taucherstaffel die Schwimmhalle, die 2025 ihr 50-jähriges Bestehen feierte. Am 1. Mai 1975 war Eröffnung in Rathenow-Ost. Im westlichen Havelland blieb es das einzige überdachte Schwimmobjekt.





