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Sonntag, 11. Oktober 2026

Sanierung der Baracke in Dallgow-Döberitz abgeschlossen

Dallgow-Döberitz
Vor einem Gebäude aus gelben Ziegelsteinen stehen fünf Menschen, in der Tür mit Rundbogen der Bürgermeister. Alle sind dunkel gekleidet und haben Jacken an
Einweihung der Baracke 34 in der Wilhelmstraße in Dallgow-Döberitz mit Bürgermeister Sven Richter (in der Tür stehend). Foto: D. Orlob/Gemeinde Dallgow

Am Dienstag, 14. April 2026, wurde die frisch sanierte sogenannte Baracke 34 in der Wilhelmstraße in Dallgow-Döberitz, direkt bei der Kita St. Martin, eingeweiht. Das Gebäude soll künftig als Ort des Miteinanders dienen und der Kita St. Martin sowie weiteren gemeinnützigen Organisationen zu Begegnungszwecken zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Sven Richter (CDU) begrüßte die anwesenden Gemeindevertreterinnen und -vertreter, Einwohnerinnen und Einwohner, die Beschäftigten der Kita, Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung sowie weitere am Projekt beteiligte Personen. In seiner Ansprache blickte Richter auf die Geschichte des Gebäudes zurück. Gemeinsam mit dem Wasserturm zählt die Baracke zu den letzten sichtbaren Zeugnissen des ehemaligen Barackenlagers. Sie habe verschiedene Epochen überdauert, darunter das Kaiserreich, mehrere Kriege und zuletzt die Zeit der sowjetischen Nutzung, und sei nun unter energetischen und denkmalpflegerischen Gesichtspunkten saniert worden. 

Die Idee zur Ertüchtigung des Gebäudes sei seinerzeit gemeinsam mit der Bauamtsmitarbeiterin Sema Saygin entstanden, der für ihre Initiative besonderer Dank gelte. Richter würdigte alle Beteiligten, die zum Gelingen des Projekts beigetragen hätten. Besonders hob er Herrn Schemitzek hervor, der die Projektleitung übernommen und die Fertigstellung vorangetrieben habe. Ebenso dankte er den beteiligten Firmen und Handwerkern sowie Kitaleiterin Ulrike Daniel, die durch ihre enge Zusammenarbeit zum Erfolg des Vorhabens beigetragen habe. Ausdrücklich gewürdigt wurden außerdem das Landesdenkmalamt, die Gemeindevertretung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

50 Prozent Fördermittel für Sanierung

Richter unterstrich, dass die Baracke dank einer Förderung in Höhe von 50 Prozent wieder mit Leben gefüllt werden könne. Die tatsächlichen Umbauarbeiten haben sich aus verschiedenen Gründen, vornehmlich aufgrund denkmalrechtlicher Anforderungen, verzögert. Trotz dieser Herausforderungen sei die Sanierung nun abgeschlossen, und das Gebäude könne offiziell übergeben und in Betrieb genommen werden. 

Kitaleiterin Ulrike Daniel erklärte, dass das Gebäude nicht nur der Gemeinde selbst, sondern auch anderen gemeinnützigen Gruppen und Personen als Raum für Austausch, Diskussionen und gemeinsame Aktivitäten offenstehen solle. Die Offenheit und Teilbarkeit des Raumes seien von Beginn an zentrale Gedanken gewesen. Sie lud alle dazu ein, den Ort mit Ideen und Einfallsreichtum zu beleben. 

Harald Wunderlich, Vorsitzender der Gemeindevertretung, hob hervor, dass das Projekt für die gesamte Gemeindevertretung wie für die Bürgerinnen und Bürger des Ortes von Bedeutung sei, auch wenn bereits Überlegungen zu einer größeren Begegnungsstätte angestellt würden. Er zeigte sich erfreut über das bereits bestehende Interesse an der Nutzung der Räumlichkeiten. 

Nach der offiziellen Schlüsselübergabe an Ulrike Daniel wurde das Band zum Eingang der neuen Einrichtung durchtrennt. Anschließend konnten die Gäste die neuen Räumlichkeiten besichtigen. Begleitend wurden zudem Vorschläge für einen neuen Namen gesammelt, da „Baracke 34“ vielen als zu sperrig und veraltet erscheint.

Eine Frau und ein Mann halten einen überdimensionalen Schlüssel in der Hand.

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