Riesige Drogen-Küche mitten im Havelland – Angeklagte ab 28. September 2026 vor Gericht
Ende Oktober 2025 gab es eine Razzia am Stadtrand von Nauen (Havelland): Unter Federführung des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg und in Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) wurde ein Drogenlabor gewaltigen Ausmaßes ausgehoben. Zwei angeklagte Männer stehen ab nächster Woche vor Gericht.
Der Prozess vor dem Landgericht Potsdam soll am Montag, 28. September 2026, beginnen. Zunächst angesetzt sind sieben Verhandlungstage bis Anfang Dezember dieses Jahres. Den beiden Angeklagten (42 und 54) wird seitens der ermittelnden Staatsanwaltschaft vorgeworfen, als Mitglied einer Bande mit weiteren Personen in einer Lagerhalle synthetische Betäubungsmittel hergestellt und mit diesen unerlaubt Handel getrieben zu haben.
Seit Mai 2025 war das Objekt observiert worden. Ende Oktober waren rund 150 Beamte an der Razzia beteiligt. Laut weiteren Angaben in Medienberichten, so auf www.moz.de, wurden die Partydrogen 3-CMC und 4-CMC gefunden, die zu den Amphetaminen gehören. Die Rede war von mehreren hundert Kilogramm. Zudem sollen tonnenweise zur Herstellung benötigte Chemikalien und etwa 200.000 Euro in bar gesichert worden sein.
Ein Sprecher des Zollfahndungsamts wurde mit den Worten zitiert: „Das ist schon ein sehr großes Ding.“ Der Einsatzleiter: „Das Besondere ist die Größe: Ich mache die Arbeit seit über 30 Jahren. Ich habe so ein Labor noch nie gehabt.“





