Puma auch beim FSV Optik Rathenow – wie viele Fußball-Profivereine eine springende Raubkatze auf dem Trikot haben
Der Fußball in der Saison 2026/2027 rollt auch in Rathenow bereits. Wie sich zeigt, setzt Oberligist FSV Optik (fünfte Liga) weiter auf eine springende Raubkatze.
Das FSV-Comeback von Puma erfolgte zur Saison 2022/2023. Davor war für 13 Jahre das Nike-Zeichen auf den Trikots zu sehen. Von 2007/2008 bis 2008/2009 war der Verein mit Lotto aufgelaufen. Diese italienische Marke hatte die deutsche Raubkatze abgelöst.
Auf Erstligaebene verbindet sich Puma aktuell mit Borussia Dortmund, RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach. In der 2. Liga spielt die Marke beim 1. FC Heidenheim, beim FC St. Pauli, bei Holstein Kiel und Greuther Fürth mit, in der 3. Liga bei keinem Verein. Es gab Zeiten, da waren praktisch nur Puma und Adidas die Ausstatter im Profibereich. Der Sportriese mit den drei Streifen kommt in der neuen Saison bei folgenden Profivereinen vor: in der 1. Liga beim FC Bayern München, bei Eintracht Frankfurt, beim 1. FC Union Berlin, beim Hamburger Sportverein, beim 1. FC Köln und bei Schalke 04; in der 2. Liga beim 1. FC Nürnberg und beim FC Energie Cottbus; in der 3. Liga bei Fortuna Düsseldorf und MSV Duisburg.
Puma und Adidas, das steht noch heute für eine originelle Familien- bzw. Nachbarschaftsgeschichte. Die Brüder Adolf (Adi) und Rudolf Dassler hatten vor rund 100 Jahren einen gemeinsamen unternehmerischen Ursprung – bis sie sich verkrachten und dadurch die Grundsteine für zwei Weltkonzerne im fränkischen Herzogenaurach legten. Legendär wurden Fußballschuhe mit Schraubstollen, die 1954 mit zum „Wunder von Bern“ und dem erstmaligen Gewinn der Weltmeisterschaft beigetragen hatten. Weitere WM-Titel folgten 1974, 1990 und 2014.
Bekanntlich hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf Adidas gesetzt und blieb bis dato treu. Mit dem neuen Nationaltrainer Jürgen Klopp wird es, wofür er aber nichts kann, einen Paradigmenwechsel geben. Zum 1. Januar 2027 wird der US-Riese Nike für vorerst acht Jahre zum neuen DFB-Sportkleidungsausrüster. Es ist aber nicht so, dass Nike nun den deutschen Profibereich aufmischen würde.
Von 1. bis 3. Liga besteht eine überaus große Markenvielfalt: Adidas (10), Jako (8), Puma (7), Nike (5), Macron (4), Hummel (4), Capelli (2), Errea (2), Joma (2), Uhlsport (2), Castore (2), Mizuno (2), Umbro (2), Reebok, Craft, Robey und New Balance. Hertha BSC trägt Castore (Großbritannien) seit 2025, wobei eine 26-jährige Beziehung zu Nike auseinander gegangen war.
Der 1. FC Magdeburg will es seit 2023 mit Hummel (Dänemark) wissen. Der FC Hansa Rostock setzt neuerdings auf Reebok (USA). Alle Trikots sind online verfügbar. Fanartikel von Optik Rathenow gibt es im Sport Shop in der Berliner Straße 50, also in der FSV-Geschäftsstelle. Auf dessen Internetseite wird Puma groß beworben.





