Premiere der Marienberg Backyard Challenge begeistert
2,2 km in 20 Minuten, 20 Starts, maximal 44 Kilometer und immer wieder die Entscheidung: Noch eine Runde oder ist jetzt Schluss?
Bei der ersten Marienberg Backyard Challenge wurde der Marienberg zum Treffpunkt für Laufbegeisterte aus der Region – und die Premiere sorgte nicht nur bei den Teilnehmern für Begeisterung. Dabei hätte der Kontrast kaum größer sein können. Nach Sturm und Regen am Freitag und Samstag zeigte sich der Sonntag von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und beste Bedingungen für einen langen Lauftag rund um die Friedenswarte in Brandenburg an der Havel.
Das Besondere an einer Backyard Challenge ist das Format: Alle 20 Minuten geht es erneut auf die Strecke. Zwei Runden ergeben 2,2 Kilometer. Wer rechtzeitig zurück ist, kann kurz durchatmen, sich verpflegen – und steht wenig später wieder an der Startlinie. Runde für Runde wird das Teilnehmerfeld kleiner. Doch genau das machte den Reiz der Veranstaltung aus.
Während auf der Strecke um jede weitere Runde gekämpft wurde, herrschte rund um die Friedenswarte eine fast schon familiäre Atmosphäre. Familien, Freunde und persönliche Supporter begleiteten die Läufer. Es wurde angefeuert, gelacht, Kuchen gegessen und gemeinsam mitgefiebert. „Das ist ja wie auf einem Festival.“ „Danke für dieses Format, das ist so cool – so etwas gibt es hier noch nicht.“ Solche Sätze hörte das Organisationsteam im Laufe des Tages immer wieder.
Besonders eindrucksvoll wurde die Gemeinschaft in der letzten Runde. Jeder Teilnehmer, der zu diesem Zeitpunkt noch unterwegs war, wurde bei seiner Rückkehr an der Friedenswarte persönlich gefeiert. Applaus, Jubel und strahlende Gesichter machten aus den letzten Metern einen emotionalen Höhepunkt. „Das war für uns als Organisationsteam ein echter Gänsehautmoment“, berichten Antje Martin und Marvin Pankrat. „Wir haben in diesem Augenblick gemerkt, dass es bei dieser Veranstaltung um viel mehr geht als nur um Kilometer.“
Insgesamt gingen 57 Läuferinnen und Läufer an den Start, darunter vier Jugendliche. Für diese war die maximale Zahl aufgrund der Altersregelung auf zehn Starts begrenzt. Alle vier erreichten diese Vorgabe und damit 22 Kilometer. Dafür erhielten sie einen besonderen Pokal.
Bei den Erwachsenen war nach zehn Starts für viele Schluss: Insgesamt elf Läuferinnen und Läufer beendeten ihre Challenge nach 22 Kilometern.
Am Ende standen 27 Läuferinnen und Läufer nach 20 Starts wieder an der Friedenswarte. Sie hatten 44 Kilometer geschafft und erhielten dafür einen ganz besonderen Pokal.
Statt einer klassischen Trophäe gab es eine goldene Nachbildung der Friedenswarte aus dem 3D-Drucker. Die ungewöhnliche Auszeichnung kam bei den Teilnehmern hervorragend an und entwickelte sich schnell zu einem zusätzlichen Motivationsfaktor.
Denn bei der Marienberg Backyard Challenge ging es bewusst nicht darum, nur einen einzigen Sieger zu küren. Jeder, der die maximal mögliche Distanz erreichte, sollte für seine persönliche Leistung ausgezeichnet werden.
Nach der erfolgreichen Premiere steht für das Organisationsteam deshalb bereits fest: Die Challenge hat Potenzial. „Die Strecke funktioniert hervorragend, das Teilnehmerfeld verteilt sich gut und auch rund um die Friedenswarte ist ausreichend Platz“, lautet das Fazit vom Org-Team. „Deshalb können wir uns sehr gut vorstellen, im kommenden Jahr mehr Startplätze anzubieten.“
Was bleibt, ist vor allem die Begeisterung über einen Tag, der sportlich anspruchsvoll, organisatorisch gelungen und vor allem menschlich besonders war.
Ein großes Dankeschön gilt allen Läuferinnen und Läufern, Helferinnen und Helfern, Familien, Supportern, Zuschauern, Sponsoren und Unterstützern, die die 1. Marienberg Backyard Challenge zu diesem besonderen Erlebnis gemacht haben.
Ergebnisse finden sich auf unserer Internetseite www.vfl-brandenburg.de





