„Pension Havelknick“ in Rathenow und die Frage: Wann ist man eigentlich verrückt und wann normal?
Einmal im Jahr verwandelt sich das Ufergelände der Kanuten am Havelweg 2 in Rathenow eine Theaterkulisse. So wieder am 13. Juni 2026.
Nach dem Motto „Sport trifft Theater“ präsentiert der Theater Lichtblick e.V. erneut seine aktuelle Produktion auf dem Gelände des Rathenower Wassersportverein Kanu 1922 e.V. Bereits seit 2013 arbeiten die beiden Vereine eng zusammen, und das Open-Air-Theater auf dem Wassersportgelände gehört längst zur Sommerkultur in der Region.
Am Samstag, 13. Juni, um 18.30 Uhr hebt sich der Vorhang für die Komödie „Pension Havelknick – Chaos gebucht und Verwirrung inklusive“. Der Theaterverein feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen und verspricht einen humorvollen Abend, bei dem die Lachmuskeln ordentlich geschult werden
Erzählt wird die Geschichte des sensationslustigen Philipp Klapproth, der in Berlin echte Abenteuer erleben will, um am Stammtisch in Rathenow anzugeben. Um echte Verrücktheiten zu finden, bittet er seinen Neffen Alfred, einen Abend in einer Nervenanstalt zu organisieren. In Ermangelung einer solchen Einrichtung mietet Alfred den Abenteurer kurzerhand in die „Pension Havelknick“ ein und behauptet, es wäre die gewünschte Einrichtung. Klapproth ist begeistert und amüsiert sich prächtig über die exzentrischen Bewohner. Doch das Lachen schwindet, als die vermeintlichen „Patienten“ plötzlich vor seiner Tür stehen. Schon bald stellt sich die Frage: Wann ist man eigentlich verrückt und wann normal?
Die erfolgreiche Premiere des Stücks fand Anfang Mai dieses Jahres im Kulturzentrum vor ausverkauftem Haus statt und wird nun mitten in der Natur an der Havel aufgeführt. Der Open-Air-Abend beginnt zwar um 18.30 Uhr. Das Kanugelände wird aber bereits um 16.30 Uhr für die Besucher geöffnet. Es gibt Kaffee und Kuchen direkt am Havelwasser. Karten für die Veranstaltung am 13. Juni gibt ausschließlich an der Abendkasse.





