Nicht nur Stinkwanzen waren in Hohennauen ein Problem
Die Turmfenster der Kirche in Hohennauen wurden neu gestaltet und sind jetzt mit Schutzgittern versehen. Vor wem sie schützen sollen.
So können Tauben nicht mehr in den Turm fliegen – und der starken Verschmutzung der vergangenen Jahre sei endlich ein Ende gesetzt, wie es aus dem Förderverein des Gotteshauses heißt. Auch die kleinen Fenster wurden von innen gesichert. „Dadurch müssen sich nun tausende Stinkwanzen ein neues Zuhause suchen. Diese Insekten sondern bei Gefahr ein übelriechendes, lange anhaftendes Sekret ab – ein Problem, das den Kirchturm lange belastet hat“, wie Andrea Sturm im Auftrag des Vereins erläutert.
Nach fachgerechter Reinigung der Turmetagen durch René Riep vom NABU-Regionalverband Westhavelland habe die Firma Liermann aus Wulkau die Arbeiten durchgeführt. Das Projekt sei möglich geworden durch die Initiative des Kirchenfördervereins. Die Finanzierung erfolgte über Mitgliedsbeiträge, Spenden sowie Einnahmen aus zahlreichen Veranstaltungen. „Eine größere Unterstützung erhielten wir von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse“, so Sturm: „Herzlichen Dank an alle, die zum Erhalt unserer Kirche beitragen – besonders den Mitgliedern des Fördervereins, allen Helferinnen und Helfern sowie den vielen interessierten Besuchern. Nur durch dieses gemeinsame Engagement bleibt unsere Kirche auch künftig ein Ort des religiösen und kulturellen Lebens in unserem Dorf.“





