Nächste marode Brücke – Sperrung der Überführung im Sandfurthweg für den motorisierten Verkehr
Die Brücke über den Sandfurthgraben im Sandfurthweg, der parallel zur Bahnstrecke verläuft, ist nach der Auswertung einer Brückenhauptprüfung ab Donnerstag, 1. Oktober, für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Bisher war eine Belastungseinschränkung von 3,5 Tonnen ausgeschildert.
Tiefbauamtsleiter Christian Fuß begründet die Einschränkung: „Diese Brücke weist umfangreiche und starke Schäden an tragenden Stahl- und Betonbauteilen auf, sodass eine weitere dauerhafte Ablastung erforderlich ist. Die Verkehrssicherheit ist insgesamt mangelhaft.“
Eine umfangreiche Sanierung oder ein Ersatzneubau ist aufgrund der finanziellen Priorisierung im städtischen Gesamthaushalt und in Anbetracht der untergeordneten Rolle im Wegenetz nicht vorgesehen.
Im aktuellen Brückenbericht des Tiefbauamtes ist die 1930 aus Walzträgern in Beton gebaute Brücke mit der Zustandsnote 3,7 (von 4) bewertet und bekommt somit die Schulnote 6 (ungenügend).
Nicht zu verwechseln: Die 1957 durch Stahlbetonplatte entstandene Sandfurthgrabenbrücke im Zuge der Ziesarer Landstraße (L93) ist mit der Zustandsnote 2,7 weiterhin tragfähig.
Die ältere Sandfurthgrabenbrücke bleibt zukünftig den Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden vorbehalten. Sie dürfen die Brücke passieren. Dafür hat der Bauhof Ausbesserungen an der Verkehrssicherheit, insbesondere der Absturzsicherung, vorgenommen.
Der Sandfurthweg wird aus beiden Richtungen als für Radverkehr und Fußgänger durchlässige Sackgasse – bis zu dieser Brücke – ausgewiesen. Die für die Sperrung notwendigen Verkehrszeichen werden am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, im Laufe des Tages aufgestellt.





