Musikfestspiele 2026 beginnen auf einem Schloss im Havelland
Für Kulturfreunde interessantes Datum: Am 29. April 2001 gab es das erste Konzert der Havelländischen Musikfestspiele. Fast 25 Jahre später, am 28. Februar 2026 eröffnet ein Konzert im Amt Rhinow die nächste Spielzeit.
Die Festspiele expandierten schon vor längerem über das Havelländische hinaus. Weitere Spielorte befinden sich in den Landkreisen Oberhavel und Potsdam-Mittelmark. Zu Beginn der Spielzeit 2026 wird Schloss Kleßen zum Festspielort. Dort gastiert eine Mezzosopranistin aus Tschechien.
Edita Randová wird am Piano durch Augustin Kuzela begleitet. Beide bieten ein Programm, „das innige Liedkunst, virtuose Klavierwerke und barocke Arien vereint“, wie angekündigt wird. Der musikalische Bogen spanne sich von Barock über Romantik bis zur Volksmusik und verspreche einen emotionalen und klanglich vielfältigen Konzertnachmittag.
Festspielgeschäftsführerin Madleen Fox betont: „Mit Edita Randová und Augustin Kuzela eröffnen wir die Musikfestspiele mit zwei Künstlerpersönlichkeiten von internationalem Rang, die musikalische Tiefe, Virtuosität und große Ausdruckskraft auf besondere Weise verbinden.“ Schloss Kleßen biete dafür den idealen Rahmen und mache den Auftakt zu einem festlichen Erlebnis.
Alle Termine des Jahres sind auf der Internetseite der Havelländischen Musikfestspiele zu finden, auch Erläuterungen zu den Veranstaltungsorten. Über Schloss Kleßen wird beispielsweise berichtet, dass es über Jahrhunderte im Besitz der Familie von Bredow war.
Keine Schlossherren gab es ab 1945. Nach der Wende erstand die Berliner Familie Thiedig das Anwesen und ließ es bis 1999 aufwendig restaurieren. Wer Kleßen ab 1. März besucht, lässt sich womöglich durch Spielzeug- und Kinderbuchmuseum ins Dorf locken. Warum auf Schloss Ribbeck im Havelland im März japanisch gesprochen wird, steht hier.





