Müssen Grundstückseigentümer in Ketzin/Havel bald selbst zahlen?
170.000 Euro Beitrag zahlt die Stadt Ketzin/Havel derzeit jährlich an den Wasser- und Bodenverband. Der finanziert damit die Unterhaltung der Gewässer II. Ordnung. Bis zum Jahr 2008 wurde der Beitrag, weil rechtlich möglich, auf die Grundstückseigentümer umgelegt.
Allerdings waren das damals lediglich 55.000 Euro jährlich. Weil die Summe in keinem guten Verhältnis zum Verwaltungsaufwand stand, schaffte die Stadt die Umlage ab und übernahm die Beitragszahlung selbst. Das könnte sich angesichts der inzwischen mehr als verdreifachten Beiträge ändern, denn die Stadt soll im Auftrage der kommunalen Gremien die rechtlichen Voraussetzungen, den zu erwartenden Verwaltungsaufwand und die finanziellen Auswirkungen einer Wiedereinführung der Gebühren für die Grundstückseigentümer prüfen und eine entsprechende Satzung erarbeiten.
Finanziert werden mit den Beiträgen die Gewässerunterhaltung, die Wasserbewirtschaftung und die Unterhaltung wasserwirtschaftlicher Anlagen. Grund für die mögliche Wiedereinführung der Umlage sind die von 55.000 auf 170.000 Euro stark gestiegenen Verbandsbeiträge aus der Sicht der zunehmend angespannten Haushaltslage der Stadt.





