Mit Shirt und Shorts im Havelland: doppelter Temperaturrekord im Februar 2021
24. Februar 2026, aus meteorologischer Sicht ist es kein Tag wie jeder andere. Vor fünf Jahren wurde an der Wettermessstation im havelländischen Berge (Nauen) ein nur sehr junger Rekord gebrochen. Wie sieht es heute aus?
Es ist nicht mehr bitterkalt wie noch in der Vorwoche, aber auch nicht sonderlich warm. Die Messstation im zentralhavelländischen Berge zeigte zur Mittagszeit um die 7 Grad über Null an, wie auf www.wetterdienst.de zu erfahren ist. Da erinnert man sich doch gern an Wintertage, die man draußen mit Shirt und Shorts verbringen konnte. Zu einem ungewöhnlich warmen Tag war es am 21. Februar 1990 mit 17,8 Grad gekommen. Das blieb 31 Jahre lang der dortige Februar-Rekordwert. Dieser wurde am 23. Februar 2021 um 0,2 Grad überboten, und schon am Folgetag, 24. Februar 2021, zeigte der Temperaturfühler 19 Grad an. Der Rekord drohte am 25. Februar zu wackeln, doch gab es einen Tageshöchstwert von „nur“ 18,5 Grad.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bilanzierte später und sprach von einem „Monat der Extreme“: „Deutschland lag in der ersten Februarhälfte unter dem Einfluss kalter polarer Luftmassen, die zu einer intensiven Kältewelle und ergiebigen Schneefällen besonders in der Mitte Deutschlands führten. In der zweiten Februarhälfte wurden die kalten Luftmassen durch subtropische Luft zurückgedrängt.“ Andernorts in Deutschland waren die Temperaturen auf mehr als 20 Grad gestiegen. „Neben vielen neuen Stationsrekorden sowohl der Minimum- als auch der Maximumtemperatur wurde auch die bisher höchste Temperaturdifferenz innerhalb einer Woche seit Beginn der Wetteraufzeichnungen registriert.“
Auf www.wetterkontor.de lassen sich damalige Daten für Berge recherchieren. Demnach gab es hier am 15. Februar 2021 noch einen Tagestiefstwert von 12,4 Grad unter Null, ehe bis zum 24. Februar die Temperatur auf den Februar-Rekordhöchstwert von 19 Grad kletterte.





