Mit dem FriedWald wurde eine neue Bestattungsmöglichkeit in der Gemeinde Kloster Lehnin eröffnet
Die letzte Ruhe unter einem Baum – das ab sofort ist im FriedWald Lehnin möglich. Damit erweitert die Gemeinde das Bestattungsangebot in Kloster Lehnin um eine naturnahe Form der letzten Ruhe. Zugleich verbindet der neue Standort kommunale Trägerschaft, forstliche Flächenbereitstellung und den Betrieb durch die FriedWald GmbH.
Die Asche der Verstorbenen wird in biologisch abbaubaren Urnen unter den Bäumen eines insgesamt 30 Hektar großen Waldareals, bereitgestellt durch den Landesbetrieb Forst Brandenburg und in direkter Nachbarschaft zum Strandbad Lehnin, beigesetzt. Interessierte können hier bereits zu Lebzeiten in Vorsorge oder Angehörige im Trauerfall einen Baum oder einzelne Plätze für die letzte Ruhe auswählen. Zur Wahl stehen in dem Mischwald die Baumarten Buche, Eiche, Kiefer und Roteiche. Bestattungsbäume sind mit einer eindeutigen Baumnummer gekennzeichnet – die startet im Bestattungswald Lehnin immer mit LEH – und sind so immer wieder auffindbar.
Das Konzept: „Im FriedWald Lehnin ist klassischer Grabschmuck nicht vorgesehen – hier übernimmt die Natur selbst diese Rolle und gestaltet die Ruhestätten im Einklang mit dem Wechsel der Jahreszeiten immer wieder neu. So verleihen im Herbst raschelndes Laub, im Winter Eiskristalle, im Frühling bunte Blüten und im Sommer sonnendurchflutete Lichtungen den Grabstätten eine ganz besondere Atmosphäre. Eine dezente Namenstafel am Baum kann auf die Ruhestätte hinweisen und macht den Baum zu einem persönlichen Ort des Erinnerns und Gedenkens“, heißt es auf friedwald.de/lehnin.
Zentraler Ort des Erinnerns und Gedenkens im FriedWald Lehnin ist der Andachtsplatz. Mit seinen Bänken, dem Rednerpult und einer Stele für eine oder mehrere Urnen schafft er einen würdevollen Rahmen unter freiem Himmel. Hier finden Trauerfeiern ihren Anfang – getragen von der Ruhe des Waldes und der besonderen Atmosphäre, die diesen Ort umgibt. Gleichzeitig lädt der Andachtsplatz dazu ein, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und den Verstorbenen inmitten der Natur zu gedenken.
Ein kleiner Parkplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bestattungswald; darüber hinaus können weitere Parkmöglichkeiten in der nahen Umgebung genutzt werden. In unmittelbarer Parkplatznähe erleichtert eine Informationstafel mit Erläuterungen zur FriedWald-Idee sowie einem übersichtlichen Waldplan die erste Orientierung im Gebiet. Die festen Hauptwege im FriedWald führen sanft durch den Wald und sind so angelegt, dass sie auch mit Rollstuhl oder Rollator befahr- und begehbar sind.
Um den FriedWald kennenlernen zu können, bietet das Team alle 14 Tage kostenlose Waldführungen an. Die nächste Führung finden am Sonnabend, 27. Juni, um 14 Uhr statt. Treffpunkt ist die Infotafel am Parkplatz. Weitere Informationen dazu und zu allen anderen fragen rund um den FriedWald finden Interessierte unter: www.friedwald.de/lehnin





