Landkreis Potsdam-Mittelmark setzt bei neuem Verwaltungszentrum auf Zukunft und Nachhaltigkeit
Das wohl größte Bauvorhaben in der Geschichte des Landkreises Potsdam-Mittelmark steht vor einem weiteren Meilenstein: am Dienstag, 24. März, findet die Grundsteinlegung für das Bauvorhaben statt. Zu den Zeitdokumenten, die in die Schatulle im Rahmen der Grundsteinlegung gelegt werden, gehört auch ein aktuelles Exemplar des Brandenburger Wochenblatts.
Das zentrale Verwaltungsgebäude ist eines der größten öffentlichen Bauprojekte, rund 700 Mitarbeitende sollen hier künftig bürgernahe Leistungen bearbeiten. „Dieser Neubau wird mehr als ein Haus. Er ist ein Versprechen: Ein Versprechen für moderne Arbeitsbedingungen, für bürgerfreundliche, effiziente Abläufe und für eine Verwaltung, die auch in den kommenden Jahrzehnten leistungsfähig bleibt“, so Landrat Marko Köhler.
Bislang ist die Verwaltung auf sechs Standorte und 19 Liegenschaften über den Landkreis verteilt. Künftig werden es dann zwei Standorte sein – die Kreisstadt Bad Belzig bleibt politisches Zentrum, Beelitz-Heilstätten wird das neue Servicezentrum für Bürgerinnen und Bürger mit rund 700 Mitarbeitenden, die bürgernahe Leistungen bearbeiten. So hatte es der Kreistag bereits 2018 beschlossen. Die Idee dafür reicht in das Jahr 2016 zurück und nahm vor zwei Jahren mit der Generalplanung konkrete Formen an. Im Frühjahr 2028 soll der Bau fertiggestellt sein. Für das Gesamtprojekt sind 122 Millionen Euro geplant. Durch den Neubau entfallen nach seiner Fertigstellung die Mietzahlungen für bisher genutzte Mietobjekte. So werden beispielsweise die Mietgebäude in Werder (Havel), Teltow und Brandenburg (Havel) aufgegeben.
Vorteile des Neubaus in Beelitz-Heilstätten
Moderne Verwaltung Potsdam-Mittelmark (MoVe PM) ist nicht nur der Name des Projektteams, sondern das Leitmotiv für den Neubau und die damit verbundene Modernisierung der Arbeit in der Kreisverwaltung. Der Landkreis wächst, die Aufgaben werden vielfältiger und die Anforderungen an Verwaltung und Service steigen. In Beelitz-Heilstätten werden zahlreiche Bereiche an einem zentralen, gut erreichbaren Ort angesiedelt. Die Nähe zum Bahnhof macht den Standort ideal für Bürgerinnen und Bürger und für Mitarbeitende mit öffentlichem Verkehr erreichbar. Ein wichtiger Beitrag für eine umweltbewusste und nachhaltige Mobilität.
Im Oktober 2025 startete das Projekt öffentlich sichtbar in Beelitz-Heilstätten mit der Vorbereitung des Baufeldes. Die Generalunternehmer-ARGE bilden die Bauunternehmen Implenia Hochbau GmbH und GP Papenburg Hochbau GmbH. Das Bauvorhaben wird begleitet und geprüft durch eine Ökologische Baubegleitung und einen DGNB-Auditor, der das Bauvorhaben nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) bewertet.





