L16 zwischen Paaren im Glien und Grünefeld wieder offen
Sanierung abgeschlossen: Die Landesstraße 16 zwischen den Schönwalder Ortsteilen Paaren im Glien und Grünefeld ist nach rund sechsmonatiger Bauzeit wieder durchgehend befahrbar. Nach der Bauabnahme wurde der rund 2,1 Kilometer lange Abschnitt am 27. August 2026 wieder für den Verkehr freigegeben. Dazu hatten sich neben Bürgermeister Bodo Oehme auch Vertreter des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg (LS) und des Bauunternehmens Matthäi in Paaren eingefunden.
Der LS hat die Fahrbahn grundhaft erneuern lassen. Bestandteil der Baumaßnahme waren außerdem neue Ortseingangsinseln in Paaren im Glien und Grünefeld, die Neuerrichtung der Haltestellen mit einem Fußweg sowie die Instandsetzung eines Durchlasses und der Straßeneinmündungen. Am 10. März 2026 hatten die Arbeiten offiziell begonnen. Der nun fertiggestellte Abschnitt ist Teil der abschnittsweisen Erneuerung der L16 auf ihrer gesamten Länge, die schrittweise weiter gehen soll.
Für die Gemeinde Schönwalde-Glien endete mit der Freigabe eine jahrelange Wartezeit auf die Erneuerung zumindest dieses Streckenabschnitts. Weitere Abschnitte befinden sich in einem sehr schlechtem Zustand. Bürgermeister Bodo Oehme hatte sich über viele Jahre wiederholt gegenüber dem Land und dem Landesbetrieb Straßenwesen für eine Sanierung eingesetzt. „Die L16 beschäftigt uns seit vielen Jahren. Wir haben immer wieder auf ihren Zustand hingewiesen und eine grundhafte Erneuerung eingefordert. Dass wir heute den Abschnitt zwischen Paaren im Glien und Grünefeld freigeben können, ist deshalb ein wichtiger Schritt. Gleichzeitig ist klar: Wir haben damit noch nicht das Ziel erreicht. Es handelt sich um eine Teilstrecke, weitere Abschnitte der L16 müssen folgen. Heute freue ich mich zunächst für die Menschen in Paaren im Glien und Grünefeld, die diese Verbindung nun wieder ohne Baustelle und auf einer grundhaft erneuerten Straße nutzen können“, so Oehme bei der Freigabe.
Bereits im Mai 2019 hatte Oehme unter dem Motto „Rettet die L16!“ öffentlich auf den schlechten Zustand der Straße aufmerksam gemacht. Bei einem Vor-Ort-Termin am 14. Mai 2019 mit der damaligen Staatssekretärin im brandenburgischen Infrastrukturministerium, Ines Jesse, standen insbesondere die schmale Fahrbahn, beschädigte Straßenränder und die Belastung durch den Schwerverkehr im Mittelpunkt. Die L16 war damals auf einem rund 700 Meter langen Abschnitt wegen des schlechten Straßenzustands nur einspurig befahrbar. Eine Ampel regelte den Verkehr. Das Land kündigte daraufhin als kurzfristige Maßnahme eine Verbreiterung der Fahrbahn an. Zugleich wurde eine grundhafte Sanierung der L16 in Aussicht gestellt. Bis zur Umsetzung des jetzt fertiggestellten Abschnitts zwischen Paaren im Glien und Grünefeld vergingen weitere sieben Jahre.





