Kulturverein Nennhausen weiß, warum „Undine“ eine Havelländerin ist
Die „Undine“ wurde 1811 in Nennhausen (bei Rathenow) von Friedrich de la Motte Fouqué gedichtet. Der Geburtstag des Havelländers jährt sich 2027 zum 250. Mal.
Seit vielen Jahren widmet der Kulturverein Nennhausen dem Vertreter der Deutschen Romantik eine Ausstellung im Alten Gärtnerhaus, die allerdings nur an Sonntagen in den wärmeren Monaten gezeigt wird. Saisonstart 2026 ist an diesem Sonntag, 12. April. Geöffnet ist von 14.30 bis 17.00 Uhr. Der Verein versorgt mit Kaffee und Kuchen. Ausführliche Informationen gibt es im Internet auf www.kulturverein-Nennhausen.de sowie unter 0178/2894315.
Friedrich de la Motte Fouqué hatte 1777 auf jener Havelinsel das Licht der Welt erblickt, auf der der Dom zu Brandenburg steht. Die Insel war bis ins 20. Jahrhundert hinein ein eigenständiger Ort im damals bestehenden Kreis Westhavelland. Zur Zeit von Fouqués Geburt und der 1811 in Nennhausen geschriebenen „Undine“ bestand sogar noch der Havelländische Kreis, der erst 1816/17 in Ost- und Westhavelland aufgespalten wurde. 1803 hatte der vormalige Offizier in zweiter Ehe nach Nennhausen eingeheiratet und lebte und dichtete rund 30 Jahre im Schloss. Das Alte Gärtnerhaus gab es da bereits.





