„Kohlhaas geschlagen“ – Literatur und Sound zum Welttag des Buchs
Welttag des Buchs 2026: In der Dorfkirche zu Döberitz (bei Premnitz) lernt man Heinrich von Kleists „Michael Kohlhaas“ auf außergewöhnliche Weise kennen.
Die Novelle stammt aus dem Jahr 1808. Kleist griff eine wahre Story des 16. Jahrhunderts auf – den juristischen Fehlversuch von Hans Kohlhase gegen Pferdediebstahl durch einen Adligen vorzugehen. Es kam zu einem blutigen Rachefeldzug. 1540 wurde Kohlhase hingerichtet. Mit „Kohlhaas geschlagen“ gastiert das „Collectiv Blamage“ in der Döberitzer Dorfkirche, allerdings nicht direkt am Welttag des Buchs, 23. April, sondern erst am Samstag, 25. April. Los geht es um 15.00 Uhr.
Die szenisch-performative Lesung setze sich mit dem Politikum des bürgerlichen Widerstands auseinander und versuche kritisch mit der Ikonisierung Kohlhaas zu brechen, wie es heißt. „Kohlhaas geschlagen“ sei eine Kreuzung aus Literatur und Sound.





