Klinik in Rathenow: Unternehmen fragt jetzt Führungszeugnisse alle drei Jahre ab
Ihm wird sexueller Missbrauch eines Kindes im Dienst vorgeworfen. Ein früherer Arzt der Havelland-Kliniken am Standort Rathenow befindet sich seit Herbst 2025 in Untersuchungshaft. Jetzt startet die Betreibergesellschaft eine Reihe von Schutzmaßnahmen.
Über die vorgesehenen Maßnahmen wird auf www.moz.de ausführlich berichtet. Demnach müssen Beschäftigte die regelmäßigen Kontakt zu minderjährigen Patienten haben, bereits bei Einstellung ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Neu sei, dass diese Abfrage bei Angestellten künftig alle drei Jahre wiederholt wird.
„Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, am 2.11.2025 im Rahmen der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit ein Kind in den Räumen des Klinikstandorts Rathenow sexuell missbraucht zu haben“, wie die Staatsanwaltschaft Potsdam erst im Januar mitteilte. Der Mann wurde am 24. November festgenommen und am 23. Dezember vom Arbeitgeber entlassen. Am 14. Januar schalteten die Havelland-Kliniken ein Elterntelefon. Im Beitrag auf www.moz.de ist auch zu erfahren, wie es oft es bereits genutzt wurde.





