Kleingärten in der Potsdamer Landstraße unter dem Hammer
Auf ihren Frühjahrs-Auktionen 2026 versteigert die Deutsche Grundstücksauktionen AG im Auftrag privater und gewerblicher Grundstückseigentümer sowie der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH, der Deutschen Bahn AG, des Landes Brandenburg und von Nachlasspflegern insgesamt 78 Immobilien aus zehn Bundesländern.
Darunter wird am Freitag, 27. März, auch eine Immobilie aus Brandenburg an der Havel sein. Unter der Bieternummer 65 führt das Berliner Auktionshaus in seinem Katalog die Position „Brandenburg an der Havel, Potsdamer Landstraße – teilweise verpachtet -“.
Im Text heißt es dazu: „Das Grundstück liegt zwischen den Bahngleisen und den Ausläufern eines Einfamilienwohnhausgebietes in der Nähe des Hauptbahnhofs. Das – insgesamt etwa 21.523 m² große – Grundstück besteht aus drei nicht miteinander verbundenen Teilflächen. Es teilt sich in einen ca. 6.000 m² großen Bereich, der als Erholungsfläche für Kleingartenparzellen verpachtet ist, und Ackerflächen in den verbleibenden Bereichen auf. Die Aufbauten befinden sich im Eigentum der Pächter und gehören nicht zum Kaufgegenstand. Der Kaufgegenstand kann eisenbahnrechtlich gewidmet sein. Es gelten besondere Bedingungen der Deutsche Bahn AG, die in einer Bezugsurkunde enthalten sind. Lage im Innenbereich gem. §34 BauGB.“
Die Lage im Innenbereich (§ 34 BauGB) bezeichnet Bauvorhaben innerhalb bebauter Ortsteile, für die kein Bebauungsplan existiert. Dennoch ist bauen dort möglich, wenn sich das Vorhaben in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt, die Erschließung gesichert ist und das Ortsbild nicht beeinträchtigt wird. Ob sich damit für die Kleingärtner in Zukunft etwas ändern wird, ist derzeit noch unklar. Das Mindestgebot für die Immobilie beträgt 65.000 Euro. BRAWO berichtet, wie die Versteigerung ausgehen wird.





