Jugend musiziert 2026: drei aus dem Havelland reisen mit Höchstpunktzahl nach Regensburg
Daumen drücken zwischen Falkensee und Rathenow: In der Musik- und Kunstschule Havelland ist man sehr stolz auf drei Schülerinnen, die für den Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ qualifiziert sind. Sie hatten im Landeswettbewerb Brandenburg die Höchstpunktzahl erhalten.
Nach Oleksandra Nedzelenkos Vorspiel am 22. Mai 2026 am Klavier wird sich der Blick auf Marlene Trein und Frida Maria Ullrich (beide Horn) richten. Sie sind aber erst am 30. Mai an der Reihe. Der Bundeswettbewerb, der am 21. Mai im bayerischen Regensburg eröffnet wird, erstreckt sich über einen Zeitraum von elf Tagen. Marlene Trein und Frida Maria Ullrich werden mit sechs anderen (Oboe, Klarinette, Fagott) ein gemischtes, kammermusikalisches Ensemble bilden.
Musikschulchefin Simone Seyfarth platzt förmlich vor Stolz, meint sogar, dass man sich die Namen der drei Qualifizierten merken sollte. „Denn die Chancen stehen gut für eine musikalische Karriere“, so Seyfarth gegenüber BRAWO. Sie spricht ferner von einer zuletzt verschärften Regelung: Nur wer auf Landesebene die Höchstpunktzahl 25 erspielte, darf am Bundeswettbewerb teilnehmen. Noch 2025 fuhren alle zum Finale, die mindestens 23 Jury-Punkte erhielten. Wäre das noch heute so, hätten insgesamt elf junge Leute aus der Musik- und Kunstschule Havelland ihre Tickets gelöst. Im Landeswettbewerb – ausgetragen im März in Brandenburg an der Havel – gab es sieben erste, sieben zweite und einen dritten Platz.
Die Musik- und Kunstschule Havelland, in Trägerschaft des Landkreises, ist weit verzweigt. In Rathenow, Falkensee, Nauen, Premnitz und Dallgow betreibt sie eigene Einrichtungen. In Ketzin/Havel, Friesack, Großwudicke, Brieselang, Hohennauen, Wustermark, Elstal und Schönwalde nutzt sie zur Verfügung gestellte Räume örtlicher Schulen. Mehr Infos dazu auf www.mks-havelland.de.





