Jugend am Goethe-Gymnasium in Nauen hat „Bock auf’s Leben“
Gemeinsam gestalteten das Landespolizeiorchester Brandenburg und der aus Nürnberg stammende Präventionscoach Dominik Forster die Veranstaltung „Bock auf’s Leben“ – eine Verbindung aus Musik, persönlichen Erfahrungen und wichtigen Botschaften zu den Themen Suchtprävention, Medienkompetenz und Resilienz.
Seit einem Jahr begleitet das Nauener Goethe-Gymnasium seine vier siebten Klassen mit dem Präventionsprogramm „Bock auf’s Leben“. An drei ganztägigen Projekttagen setzten sich die Schüler intensiv mit Drogenprävention, Mediensucht und psychischer Widerstandskraft auseinander. Den Abschluss bildete zuletzt der gemeinsame Präventionstag mit Dominik Forster und dem Landespolizeiorchester.
Eine zentrale Rolle bei der Begleitung des Projekts spielte die Schulsozialarbeit. Eva Gentz, Schulsozialarbeiterin am Goethe-Gymnasium, betont, dass sich die Schule bewusst für das Programm entschieden habe, weil es aufeinander aufbauende Module zu den zentralen Präventionsthemen Drogen, Medien und Resilienz verbindet. „Gerade diese kontinuierliche Arbeit über das gesamte Schuljahr hinweg ermöglicht nachhaltige Impulse“, so Gentz. In ihrer täglichen Arbeit begegnet sie vor allem Schülern, die unter Stress, psychischen Belastungen, familiären Problemen, Cybermobbing oder dem zunehmenden Konsum von E-Zigaretten leiden.

„Prävention muss deshalb frühzeitig ansetzen und Jugendliche stärken, bevor Probleme größer werden“, so Gentz weiter. Als besonders wirksam beschreibt sie den Ansatz von Dominik Forster. „Seine authentische Lebensgeschichte als ehemals drogenabhängiger Jugendlicher macht seine Botschaften glaubwürdig.“ Viele Schüler hätten von seiner Offenheit beeindruckt gezeigt und sichtbar nachdenklich auf seine Schilderungen reagiert. „Gerade die Tatsache, dass er seinen eigenen Lebensweg so ehrlich beschreibt und gleichzeitig heute für ein selbstbestimmtes Leben steht, erreicht Jugendliche auf Augenhöhe“, so die Schulsozialarbeiterin.
Zum Abschluss richtete Forster eine klare Botschaft an die Jugendlichen: „Glaubt an euch und eure Ziele. Redet offen über Probleme und holt euch Hilfe, wenn ihr einmal nicht alleine weiterkommt. Traut euch, Nein zu sagen, wenn sich etwas für euch nicht richtig anfühlt. Ihr seid genau richtig, so wie ihr seid.“





