Jede Menge Bewerbungen – Gemeindechefs im Amt Rhinow sehr überrascht
Weit mehr potenziell geeignete Leute als erwartet gibt es für die Nachfolge in der Rhinower Amtsdirektion. Am Donnerstag, 26. März 2026, darf sich das Gros der Bewerbenden dem Amtsausschuss vorstellen. Die Politveranstaltung findet im Lilienthal-Centrum in Stölln (Gemeinde Gollenberg / Havelland) statt und ist öffentlich.
Wie BRAWO auf Anfrage beim Amtsausschussvorsitzenden und Bürgermeister der Stadt Rhinow, Stefan Schneider (SPD), erfahren hat, gingen im ersten Anlauf 17 Bewerbungen ein – etwa je zur Hälfte Frauen und Männer zwischen 30 und 65 Jahren. Das ist für ihn und die anderen Vertreter der Gemeinden, die das Amt Rhinow bilden, eine überraschend sehr hohe Zahl. Denn als 2024 das Nachbar-Amt Friesack den Posten ausgeschrieben hatte, gab es zunächst nur zwei Bewerbungen, daher kam es zur zweiten Ausschreibung. Da wollten zehn Leute den Posten, sieben durften sich im Amtsausschuss vorstellen.
Die Rhinower Messlatte liegt ebenso hoch: Nach bereits erfolgter Prüfung der formellen Voraussetzungen, die unbedingt gegeben sein müssen, hat der Rhinower Amtsausschuss zehn Bewerbende zu sich eingeladen. Sie stellen sich am Donnerstag im Lilienthal-Centrum vor. Die Geschlechterquote beläuft sich auch hier auf 50:50, wie Schneider ferner wissen ließ. Die Sitzung beginnt um 15.00 Uhr und ist öffentlich. Das heißt, jeder kann live erleben, wie sich die Bewerbenden darstellen. Die Entscheidung darüber, wer die Nachfolge von Jens Aasmann (SPD) antreten soll, wird hier aber noch nicht getroffen.





