Im Rathaus gilt der TVAöD – Bald gibt’s erstes Geld für neue Auszubildende
Die Stadtverwaltung in Rathenow begrüßte kürzlich vier junge Leute, die sich bei der Berufswahl für Ausbildung im Öffentlichen Dienst entschieden haben.
Drei Auszubildende werden in den kommenden drei Jahren zu Fachangestellten in der Kommunalverwaltung ausgebildet: Mayra Prüfer im Amt für Wirtschaft und Finanzen, Sven Zingler im Sachgebiet Bauverwaltung, Ylva Nickel im Sachgebiet Personal, Organisation und Sitzungsdienst.
Jolina Blankenburg absolviert indessen eine tätigkeitsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin. Sie verstärkt das Team der Jenny-Marx-Kita. Dieses Ausbildungsmodell verbinde praxisnahe Arbeit in der Kindertagesstätte mit theoretischem Unterricht an der Fachschule, wie es aus dem Rathaus heißt.
Beim ersten Azubi-Gehalt dürften aller Augen leuchten. Was in der Ausbildung gezahlt wird, ist in Deutschland per „Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes“ (TVAöD) klar geregelt. Zum 1. Mai 2026 vollzog sich eine Tariferhöhung. Im ersten Ausbildungsjahr im Rathaus gibt es jetzt 1368,26 statt 1293,26 Euro. Sofern sich tariflich nichts ändert, lässt Dienstherr und Bürgermeister Jörg Zietemann monatlich 1464,02 Euro im dritten Ausbildungsjahr auf die Konten überweisen. Die angehende Erzieherin wird deutlich mehr erhalten. Bei ihr startet die Ausbildungsvergütung bei 1.490,69 Euro.
Geld ist zwar nicht alles, doch lohnt es sich für Schüler, Gehaltsperspektiven bei der Berufswahl zu recherchieren. Das ist freilich auch auf dem nächsten Berufemarkt der hiesigen Wirtschaftsregion Westbrandenburg möglich. Dieser findet am 26. September 2026, ein Samstag, in Brandenburg an der Havel statt. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite der gemeinsamen Wirtschaftsregion von Rathenow, Premnitz und Brandenburg an der Havel.





