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Mittwoch, 15. April 2026

Heimatbund Rathenow e.V. in Friesack – Geschichte sorgt für volles Haus

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Referenten Friesack 2026
Sie trugen in Friesack vor (v.li.): Karl Reinhold Granzow, Gerd Dehnhardt, Sibylle Speitel, Wolfram Bleis, Petra Gläsel und Sven Leist. Foto: Martin Sommerfeld

Ein mit mehr als 100 Leuten bis zum letzten Platz besetzter Saal: Der Heimatverein Friesack e.V. und der Rathenower Heimatbund e.V. freuten sich über volles Haus in Friesack. Von Martin Sommerfeld

Gemeinsam hatten beide Vereine am 7. Februar zu einer Lesung in den Gemeindesaal (Charlottenstraße) eingeladen, was in BRAWO zu lesen war. Autoren und Zeitzeugen stellten Artikel und Berichte aus aktuellen Broschüren zur Regionalgeschichte vor. 

Der Heimatbundvorsitzende, Wolfram Bleis, hatte zunächst über die Themenvielfalt in der neuesten Ausgabe des diesjährigen Rathenower Heimatkalenders informiert. Dieser erschien in seiner 70. Ausgabe seit Neubelebung 1956. 

Darüber hinaus gab er einen Einblick über neue Ergebnisse archäologischer Untersuchungen im Bereich der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow, die in seinem Artikel für den Heimatkalender 2026 unter der Überschrift „Neues von alten Kirchen – von Rom an Havel und Elbe!“ beschrieben sind.

Besonders berührt zeigten sich die Zuhörer vom Lesebeitrag der Heimatforscherin Sibylle Speitel. Sie ließ die Fluchterfahrung einer ihr nahestehenden Familie von Ostpreußen nach Ohnewitz vor über achtzig Jahren lebendig werden. 

Sven Leist, Mitglied im Heimatverein Friesack e.V., schilderte anschaulich die Geschehnisse in der Zeit des Kriegsendes 1945 in Friesack. Die Vorsitzende, Petra Gläsel, machte die Gäste mit der Thematik zum Friesacker Kirchenbrand im April 1945 vertraut. Ebenso aufmerksam verfolgten die Gäste den Lesebeitrag des Rathenower Vereinsmitglieds Karl Reinhold Granzow, der das Thema „Polnische Soldaten an Havel und Elbe“ zum Inhalt hatte.

Gerd Dehnhardt vom Heimatbund moderierte den Lesungsnachmittag und war zudem für die Beamer-Präsentation zuständig. Auf großer Leinwand konnten die Besucher darauf projizierte historische Karten und Fotos wahrnehmen. Das flankierte die Beiträge und verschaffte visuelle Eindrücke.

Am Ende der Veranstaltung machten zahlreiche Besucher von der Möglichkeit Gebrauch, sich über die zahlreichen bereits veröffentlichten Hefte und Broschieren des Rathenower Heimatbund e.V. zu informieren und diese käuflich zu erwerben. Der Besuch der Lesung war für die Gäste möglich gewesen, ohne dass Eintrittsgeld erhoben wurde. Zahlreiche kleine Geldspenden der Besucher zeugten von entgegengebrachter Anerkennung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit des Friesacker Heimatverein e.V. und des Rathenower Heimatbund e.V.

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