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Samstag, 10. Oktober 2026

Gabriele Konsor aus Strodehne erhält Auszeichnung in Cottbus

Havelland, Potsdam, Strodehne
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Gabriele Konsor (mi.), hier mit Birte Hoffmann und Landrat Roger Lewandowski, hatte 2019 den Havelländischen Kulturpreis empfangen. Jetzt gab es den Brandenburgischen Kunstpreis 2026. Foto: Silvia Passow / Archiv

Die Havelländerin Gabriele Konsor hat jetzt auch einen Landeskunstpreis in der Kitteltasche. 10.000 Euro sind damit verbunden.

​2019 hatte die im Niedersächsischen geborene Strodehnerin bereits den Havelländischen Kulturpreis empfangen, hier gemeinsam mit der ebenso aus Niedersachsen stammenden Birte Hoffmann. Mit Kittelschürzen der Marke „Strodesign“  – aus DDR–Gardinenstoff – hatten beide Aufmerksamkeit erregt. Zuletzt empfing Gabriele Konsor in Cottbus den Brandenburgischen Kunstpreis. 

Für sie sei der ländliche Lebensraum Bezugssystem, Werkstatt und Labor, wie es heißt und weiter: „In und für diesen Kontext entwickelt und initiiert Gabriele Konsor vielfältige Formen kollektiver Recherche und gemeinschaftlichen Handelns. Unterschiedliche Erfahrungen werden aufgerufen, geteilt, zueinander ins Verhältnis gesetzt und miteinander ins Spiel gebracht.“

Neben der Wahl-Westhavelländerin haben zwei weitere märkische Leute den mit je 10.000 Euro dotierten Kunstpreis erhalten. 15.000 Euro brachte der Ehrenpreis des Ministerpräsidenten für ein Lebenswerk. Ferner gab es einen Nachwuchsförderpreis der Kulturministerin, der als Stipendium in Höhe von 10.000 Euro vergeben wurde.  

Der Brandenburgische Kunstpreis wird seit 2004 vergeben und geht auf eine Initiative der Märkischen Oderzeitung zurück. Von 2005 bis 2023 gab es die Auszeichnung von Werken der Malerei, Grafik und (Klein)-Plastik in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg. Im Jahr 2024 wurde der Preis erstmals vom Land Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung vergeben. Im Folgejahr wurde eine Pause eingelegt. 

Künftig soll der Brandenburgische Kunstpreis alle zwei Jahre an Künstler vergeben werden, die mit ihrer Arbeit die herausragende zeitgenössische Kunstlandschaft Brandenburgs repräsentieren und eine starke Verbindung zum Land aufweisen – durch Wohnsitz, Atelier oder künstlerisches Schaffen, wie es aus dem Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kultur heißt. Die Preisgelder – in Summe 55.000 Euro – stellt das Land zur Verfügung.

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