Frierock 2026: Friesack rockt wieder
Nicht nur zur Weihnachtszeit heißt es „alle Jahre wieder“, sondern auch am zweiten August-Wochenende jeden Festival-Sommers in der westhavelländischen Fliederstadt Friesack.
Mal wieder alte Freunde und Freundinnen sehen und neue kennenlernen, wieder das Zelt aufschlagen, wieder sich eine wohltuende Abkühlung auf der Self-made-Wasserrutsche abholen, wieder Pogo tanzen auf der Freilichtbühne, wieder in familiärer Atmosphäre das handgemachte Frierock-Festival-Flair einatmen. Keine langen Schlangen – weder für Bier noch für die Toilette.
Neu sind in der Regel die Bands, die auftreten. Doch beim Line-Up in diesem Jahr – am 7. und 8. August 2026 – gibt es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Bands aus der Frierock-Geschichte. Und gemeint ist dabei längst nicht nur die „Hausband“ des Festivals, die Elstaler Frierock-Urgesteine der Punch up Pogos. Ein „Best-of“ aus den Line-Ups der Vorjahre gibt sich die Ehre und hat den Auftrag übernommen, die Friesacker Freilichtbühne wieder in eine große Tanzwiese zu verwandeln. „Anlass ist das 25. Jubiläum – allerdings war das eigentlich schon letztes Jahr. Muss man nicht verstehen – Frierock ist halt anders!“, so das Kollektiv.
Regelmäßigen Besuchern in bester Erinnerung sein dürften die Noise-Rocker von Trigger Kid & The Ending Man, die Indie-Punk-Band „Wonach wir suchen“, die Reggae-Kombo Tooth of a Lion oder die Glam- und Disco-Punkerinnen von Eat Lipstick. Zum punkigen Sing-along deutschsprachiger Schlager-Hits bittet wie schon vor drei Jahren „Dauerwelle Wasserstoff“, während die Batiar Gang das Festival-Publikum an die ausgelassene Balkan-Party beim Frierock im Jahr 2017 erinnert und zur feierlichen Neuauflage einlädt. In ebenso hohem Maße tanzbar und spaßig ist der Ska-Punk der Pregnant Boys aus Südthüringen.
Den bei den vorherigen Kapellen bereits erkennbaren Aspekt, verschiedene Genres in ihrer Musik zu vereinen, treiben die Jungs vom Riot Committee auf die Spitze. Ihr Stil-Potpourri: FolkPunkrockHardcorefunkpopmetalrapdiscoschlager.
Für ehrlichen Punkrock werden die Jungs vom Alcoholic Break Dance Massacre (A.B.M.) sorgen. Geradlinigen Hardcore gibt’s von den Stray Dogs und deftigen (Hard)Rock von Leaves in Flames. Cover-Songs von Rage Against The Machine liefern die Potsdamer von Maggie’s Farm mit der Garantie, den puren Wahnsinn der Tanzwütigen zu entfesseln.

Karten im Online-Vorverkauf gibt es hier. Das Standard-Ticket ist hier 5 Euro günstiger als an der Abendkasse, gilt für beide Festivaltage inklusive Camping und kostet 30 Euro. Es gibt auch die Möglichkeit, ein Supporter-Ticket für 50 Euro zu erwerben, um dem Frierock-Team dabei zu helfen, die in den letzten Jahren stark gestiegenen Aus- und Abgaben besser abfedern und auch künftig die gestiegenen Anforderungen in Hinblick auf Sicherheit und Infrastruktur gewährleisten zu können.
Das unkommerzielle Musikfestival basiert als Initiative des AWO-Ortsvereins Friesack e.V. komplett auf dem ehrenamtlichen Engagement einer Gruppe überschaubarer Größe. Auf- und Abbau stellen Jahr für Jahr eine erhebliche Herausforderung für das Festival-Kollektiv dar. Aktiv wirbt es daher um Freiwillige, die mit anpacken und unterstützen wollen. Interessierte können sich per E-Mail an mitmachen@frierock-festival.de melden und finden im Internet auf www.frierock-festival.de weitere Informationen.





