Fertigstellung bis 2028 – Bauarbeiten im Olympischen Dorf Elstal schreiten voran
Anfang Juli 2026 hat die terraplan Baudenkmalsanierungsgesellschaft mbH zu einem weiteren Baustellenfest in das ehemalige Olympische Dorf in Elstal geladen. Hier wird gerade der zweite geplante Bauabschnitt fertiggestellt. Der erste umfasste das Speisehaus der Nationen und die halbkreisförmig drumherum angelegten Häuser. Der zweite Bauabschnitt, die sogenannte Luz-Long-Anlage befindet sich in verschiedenen Abschnitten der Fertigstellung.
Die Häuser Luz 1 und 2, sowie der soziale Wohnungsbau sind bereits fertig und in der Vermietung, nur noch wenige Wohnungen seien frei, so terraplan Geschäftsführer Erik Roßnagel. Man sei vor allem stolz darauf, dass man den geförderten Wohnungsbau nicht als solchen erkennen kann. Man habe genauso gut gebaut, wie für normale Wohnungen.
Kurz vor der Abnahme stehen Luz 3 und 4: Die Vermietung hat hier bereits begonnen, der erste Einzug sei für Anfang September 2026 geplant, heißt es von terraplan. Im Ausbau befinden sich Luz 5 und 6 – bezugsfertig werden sie bis Ende des Jahres, vermietet ab Anfang 2027. Für Luz 7 und 8 haben die Rohbauarbeiten begonnen, wu unter anderem die Aufzugsschächte den Eingangsbereichen vorgesetzt werden, der Innenausbau folgt Ende des Jahres. Das Fertigstellungsziel 31. Dezember 2027 sei sehr realistisch, so Roßnagel weiter. Ab Anfang 2028 werden dann auch die letzten Wohnungen in die Vermietung gehen.
Das Parkhaus mit 259 Stellplätzen, das im Vorjahr zum letzten Baustellenfest noch voll in der Konstruktion war, ist inzwischen auch fertig und steht den Mietern zur Verfügung.
Das Richtfest sei auch immer als Danke zu verstehen – für die am Bau beteiligten Firmen und Personen, die Vertriebspartner und die Käufer, die vom Plan weg kaufen und daran glauben müssen, dass das, was auf dem Papier zu sehen ist, auch entsteht. Erik Roßnagel sagt, das sei ein großer Vertrauensvorschuss. Auch der Gemeinde Wustermark, die zum Fest durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Enrico Lindhorst repräsentiert wurde, wurde ausdrücklich gedankt für die gute Zusammenarbeit mit Gemeindevertretern und der Gemeinde. Ein besonderer Dank galt auch den Mietern, Nachbarn und Elstalern für ihre Geduld während der Bauphase sowie den Handwerkern aller Gewerke, ohne deren Arbeit das Quartier nicht entstanden wäre.
Das Projekt stehe auch stellvertretend für die gesamte Entwicklung der Gemeinde, sagte Enrico Lindhorst. Geschichte bewahren und Geschichte für die Zukunft lebbar machen, sei entscheidend hier am Ort. Es sei ein starkes Signal für die Stadtentwicklung – wirtschaftlich tragfähig, sozial ausgewogen und städtebaulich hochwertig.
Zum Baustellenfest waren bei windigem Wetter rund 150 Gäste gekommen, die von der terraplan auf dem Areal G.O.L.D® begrüßt werden konnten. Versorgt wurden sie von Moshe Rozen und seinem Team vom Café Mediterrano, das erst kürzlich in Elstal einen zweiten Standort eröffnet hat.






