Europaschule in Ketzin/Havel braucht neue Mensa
Angesichts der prognostizierten steigenden Schülerzahlen an der Ketziner Europaschule bescheinigte ein Ingenieurbüro der Stadt teils erhebliche Defizite an den dann zur Verfügung stehenden Flächen für das Kollegium, für Fachräume und Unterrichtsflächen, vor allem aber im Mensabereich. 170 Quadratmeter stehen gegenwärtig für recht kurze Essenzeiten in zwei Schichten zur Verfügung, 380 Quadratmeter müssten es laut Ingenieurbüro sein.
Das heißt, dass eine Mensafläche nach heutigen Anforderungen in einer Größenordnung von 210 Quadratmetern fehlt. Nach derzeitigen Erkenntnissen wäre das Problem am sinnvollsten über einen Neubau zu lösen. Rund 3,55 Millionen Euro würden dafür die Gesamtkosten betragen.
Favorisiert wird ein Bau mit vorgefertigten Massivholzteilen mit einem Standort auf dem Campusgelände in Richtung Edeka-Markt. Zum Bau gehören ferner die Küche, mehrere Lagerräume und auch eine etwa 50 Quadratmeter große Lehrküche sowie Sanitäranlagen. Von den derzeit 90 Fahrradparkplätzen könnten 50 erhalten bleiben. Auch als Aula wäre der Neubau nutzbar. Einzelheiten zum weiteren Verfahren für den Neubau gibt es jedoch noch nicht.
„Das Projekt ist gut“, urteilte Julia Westphal. Sie hat mit Beginn des Schuljahres die Ketziner Europaschule als Schulleiterin übernommen, nach dem sie rund ein Jahr die kommissarische Leitung inne hatte. Die 40-jährige Julia Westphal ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie studierte an der Uni Potsdam und war bereits seit 2013 Klassenlehrerin an der Schule. Zwischenzeitlich absolvierte sie in Potsdam noch ein Studium für Sonderpädagogik.
Zu ihren Zielen und Visionen gehören unter anderem Ruhe und Sicherheit an der Schule, aber auch Beständigkeit und Verlässlichkeit. Sie möchte Unterrichtsinhalte mit dem Schulstandort verknüpfen. Sie freut sich darauf, die anliegenden Umbaumaßnahmen und möglicherweise den Mensa-Neubau begleiten zu können.





