Einhorn an der Havel – eine wahre Geschichte
Ein Einhorn an einem historisch herausragenden Ort im Havelländischen? Kaum jemand wusste davon.
Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM) widmet sich dem Einhorn in einem neuen Podcast. Seit Jahrhunderten befindet es sich in der St. Gotthardtkirche (Altstadt) in Brandenburg an der Havel als Motiv auf einem spätmittelalterlichen Textilprodukt. Es werfe heute Fragen auf: Woher stammt er? Was erzählt seine Darstellung? Und warum gilt er als europaweit einzigartig?
Allgemein ist von einem Einhornteppich die Rede – ein Schatz von großer Detailfülle und vielschichtiger Symbolik. Er stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert. Unter welchen Umständen dieser an die Havel kam, ist ungeklärt. Dargestellt ist eine Jagdgesellschaft in höfischer Tracht, die in Burgund (Frankreich) verbreitet war. Im Zentrum der Darstellung umfasst eine Frau das Horn eines Einhorns.
Die aktuelle Folge der „Denkmalzeit“ versucht dem Geheimnis dieses mittelalterlichen Einhorns auf den Grund zu gehen und lässt Leute zu Wort kommen, die sich intensiv mit dem Einhornteppich auseinandergesetzt haben. Sonderbare Geschichten kann indessen auch www.brawo.de liefern – über Zeitreisende am Markgrafenberg bei Rathenow, über drei Kirchen auf einer kerzengeraden Linie (Havelberg-Rathenow-Brandenburg/Havel) und über ein Portal in eine Anderswelt, das vor mehr als 200 Jahren im Havelländischen ersonnen wurde.





