Eine Schule in Rathenow: Da war richtig viel los zum Start – 1.800 Kinder in 33 Klassen!
Architektonisch und qualitativ umwälzend wird der geplante Neubau der Geschwister-Scholl-Grundschule in Rathenow. Ein Blick zurück in die vergangenen Zeiten am Schulstandort seit 1945 bietet der Förderverein Heimatmuseum der Stadt Rathenow e.V. ab dem 1. September 2026 in seinen Räumen, Berliner Straße 80.
Laut Vereinschef Peter Dietze geht das Projekt auf die Initiative eines früheren Schülers zurück. Klaus Weidt ist Zeitzeuge dessen, was sich von 1945 bis 1952 dort tat. In den Anfangsjahren war noch von „Neuer Schule“ die Rede, die in einem vormaligen Wehrmachtsobjekt eingerichtet worden war. Zum Start besuchten etwa 1.800 Kinder – darunter Klaus Weidt – in 33 Klassen diese Bildungseinrichtung. Zum ersten Elternbesuchstag im Juli des Jahres 1946 sollen sich 448 Mütter und Väter eingefunden haben.
Die am 1. September um 11.00 Uhr eröffnende Ausstellung will die Geschwister-Scholl-Grundschule im Wandel der Zeiten zeigen. Sie wurde bereits 2025 – also zum 80-jährigen Bestehen – konzipiert und in der Schule erstmals gezeigt. Zuständig für die Inhalte sind die Schulleitung und die ehemalige Schulleiterin, Cornelia Topp, so Dietze. Ein großer Wandel steht in naher Zukunft bevor.

Die Stadt Rathenow plant einen Neubau. Mit ihrem Konzept der „Bildungsblume“ hat sich Anfang 2026 die Kronaus Mitterer Architekten ZT GmbH aus Berlin in einem offenen Realisierungswettbewerb durchgesetzt. Der Vorsitzende des Preisgerichts lobte: „Das neue Schulgebäude verspricht mit seinem signifikanten Erscheinungsbild ein Höchstmaß an Identifikationspotential für die Schülerinnen und Schüler und Pädagoginnen und Pädagogen.“ Ein Modell der „Bildungsblume“ wird jetzt zum neuen Bestandteil der Ausstellung beim Förderverein Heimatmuseum der Stadt Rathenow e.V.






