Ehrenamtliches Engagement in der Stadt Ketzin/Havel gewürdigt
Ihr Engagement sei bunt und vielfältig, begrüßte kürzlich Bürgermeisterin Katrin Mußhoff Bürger Ketzins, die sich auf ganz verschiedene Weise ehrenamtlich in ihrer Freizeit in der Kommunalpolitik, in den Feuerwehren oder in ganz unterschiedlichen privaten Initiativen engagieren. Es sei eine schöne Tradition in der Stadt, diese ehrenamtlichen Leistungen im gemütlichen Rahmen des Ehrenamtskaffees zu würdigen. Sie seien ein Geschenk, auf das wir nicht verzichten können und auf das wir sehr stolz sind, sagte sie.
Zu den Geehrten gehörte auch Andreas Pydde, der sich unter anderem um den Tremmener Sportplatz kümmert, langjährig als Spieler und Trainer ebenso aktiv war, wie bei Vereinsfesten, Arbeitseinsätzen und der Betreuung der Frauenfußballmannschaft. Da wundert es nicht, dass er auch beim Tremmener Männerballett für gute Laune sorgt.
Auch Franziska Röth ist vielfältig engagiert, so bei der Pflege des Mühlengartens und auch der Nistkästen gemeinsam mit Schülern der Europaschule und bei den verschiedensten städtischen Veranstaltungen. Bei notwendigen handwerklichen Arbeiten, beispielsweise beim Umzug der Stadtbibliothek oder der Gestaltung des neuen AWO-Domizils, ist Bernd Siemon-Wenzel dabei.
Während Renate Lorenzki auf vielfältige Weise in Falkenrehde bei den Veranstaltungen der Senioren aktiv ist, sind das Annika Grasse und Ayk Zimmermann bei der Paretzer Feuerwehr, in die sie bereits mit zehn Jahren eintraten und sich heute unter anderem zum Atemschutzträger ebenso weitergebildet haben wie im Funk, an der Kettensäge und in der technischen Hilfe. Ferner verfügen sie über eine ABC-Ausbildung. Seit 2018 tragen beide Verantwortung für die Paretzer Jugendfeuerwehr.
Für einander da sein, das ist etwas sehr Schönes und Wertvolles, vor allem sehr Menschliches. Deshalb sind Gabriele Pelz und Reinhard Schischke oft im Ketziner Evangelischen Seniorenzentrum, zu Gesprächen oder auch zu Spielen mit den Bewohnern vor Ort, begleiten zu gemeinsamen Ausflügen und helfen bei Veranstaltungen mit.
Und wie vielseitig ehrenamtliche Aktivitäten in Ketzin/Havel sind, zeigt das Engagement von Sophia Hausknecht und Günter Schwudtke. Während sie seit mehreren Jahren Senioren regelmäßig beim Umgang mit Smartphone, Tablet oder Laptop unterstützt, hilft er im Innovationsbündnis Havelland, den zwar noch vorhandenen und 34 Kilometer langen, aber völlig verwilderten Betriebsweg des Havelkanals wieder für Radfahrer und Wanderer nutzbar zu machen. Ein selbstgefertigtes Wegeleitsystem ist bereits ebenso vorhanden wie neue Rastplätze, Bänke und sogar überdachte Hütten. „Mitarbeiter der Stadt Ketzin und Bürger der Stadt unterstützen uns“, sagte er lobend anlässlich seiner Würdigung. Das mache Mut, weiterzumachen.





