Deutsch-deutsche Teilung vor 65 Jahren betoniert – in Rathenow erinnert der Film „3 1/2 Stunden“ daran
Der Beginn des Mauerbaus in Berlin jährt sich am 13. August zum 65. Mal. Das wird in Rathenow mit einem Kinofilm thematisiert.
Schon am Sonntag, 2. August, wird im Rathenower Haveltorkino an den Mauerbau erinnert. Ab 10.00 Uhr läuft dort das deutsch-deutsche Geschichtsdrama „3 1/2 Stunden“. Der Eintritt ist frei.
Der 2020 gedrehte Film zeigt DDR-Reisende in einem damals sogenannten Interzonenzug. Sie befinden sich am 13. August 1961 auf Heimfahrt von München nach (Ost-)Berlin. Im Zug – noch im Westen Deutschlands – erfahren sie vom Mauerbau, der Reisen wie bisher verhindern dürfte. „3 1/2 Stunden“ vor Grenzübertritt macht sich jeder seine Gedanken und muss Entscheidungen treffen: Im Zug bleiben oder vor der Grenze aussteigen?
Gastgeber bei der Filmveranstaltung sind die hiesigen „Freunde für Europa“. Im Anschluss laden sie im Foyer des Haveltorkinos zu einem Gedankenaustausch ein. Aktuell läuft hier auch „Die Odyssee“.





