CSD in Rathenow verlief völlig störungsfrei
Bei der 3. Christopher-Street-Day-Parade in Rathenow zogen mehrere hundert Leute durch die Straßen. Es gab laut Polizeiangaben keine Störungen oder sonstigen Vorfälle.
Am Rande des diesjährigen CSD in Berlin war es zu einem Anschlag gekommen. Ein Todesopfer und 31 Verletzte waren die Folge. Tatverdächtig ist ein 21-jähriger libanesisch-stämmiger Mann, der in Berlin geboren wurde. Den Schutz der CSD-Parade in Rathenow am 12. September 2026 gewährleistete ein großes Polizeiaufgebot: mindestens 15 Polizeitransporter mit Einsatzkräften sowie geschätzt genauso viele Polizei-Autos, die während des Umzugs jede Zufahrtsstraße temporär blockierten.
„In der Spitze nahmen am CSD nach einer groben Schätzung 250 bis 350 Personen teil. (…) Die Versammlung verlief ohne jegliche Störungen, und es wurden keine Straftaten im Kontext der Versammlung bekannt“, wie es aus der Polizeidirektion West heißt. Eine angemeldete Gegen-Demo sei bereits vor ihrem Start als beendet erklärt worden.
„Lasst uns die Zukunft, angesichts der Lage im Land und in der Welt, im Kleinen lenken, indem wir uns organisieren, einsetzen, stark machen. Heute gehen wir einen Schritt, so klein wie er auch sein mag, in die richtige Richtung – mit dem Wunsch auf eine bessere Zukunft für alle Menschen“, so der CSD-Veranstalter Dennis vom städtischen Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa).
„Wir haben viel erreicht. Aber beschlossene Gesetze sorgen nicht dafür, dass ein Jugendlicher in der Schule keine Angst mehr haben muss, wenn er sagt, wen er mag. Das entscheidet sich auf der Straße, im Betrieb, in der Familie, in der Nachbarschaft. Ich bin ein Teil der queeren Community und erinnere mich noch an meine Jugend“, wurde Landkreis-Dezernent Michael Koch persönlich.





