Berlin trifft jetzt Brandenburg bei der weltberühmten „Undine“ im Havelland
Seit Jahren tritt die Stiftung Zukunft Berlin als Veranstalterin für Lesungen in geschichtsträchtigen märkischen Dorfkirchen in Erscheinung. Hier kommt es zur Begegnung von Berlinern mit Brandenburgern. Am Sonntag, 6. September 2026, steht „Undine“ im Nennhausener Gotteshaus bei Rathenow im Mittelpunkt.
Hier wird eindeutig mehr geboten, als ein kleiner Beitrag zur Literatur- und Kulturgeschichte. Die freie Schauspielerin Nina Maria Wyss aus Berlin liest aus Fouqués „Undine“. Musikalisch begleitet wird sie durch die Geschwister Aurelia und Undine Arzt. Auf eine gemütliche Pause bei Kaffee und Kuchen im Alten Gärtnerhaus des Kulturvereins Nennhausen folgt eine Führung durch den historischen Schlosspark.
Das Programm startet um 12.00 Uhr mit Begrüßung in der Dorfkirche durch Pfarrer Jan-Niclas Bertram. Es folgen Infos zur Reformationsgemeinde Westhavelland sowie zur Baugeschichte des Gotteshauses. Die anderthalbstündige „Undine“-Lesung beginnt um 13.00 Uhr. Durch den Schlosspark geht es um 15.30 Uhr, während das Alte Gärtnerhaus bis 17.30 Uhr geöffnet bleibt. Der Eintritt in die Dorfkirche und zur Lesung ist frei, der Kostenaufwand für die Parkführung beläuft sich auf 10 Euro. Spenden für Kirche und Kulturverein sind sehr willkommen.
„Hier, wo die Sage von Undine ihren Ursprung hat, wo die Kirche, das Schloss und der Landschaftspark Geschichte erzählen und wo aktive Vereine den Ort prägen. Lassen Sie sich entführen in eine Welt, in der Vergangenheit und Gegenwart, Sage und Wirklichkeit verschmelzen“, so die Stiftung Zukunft Berlin in Richtung kulturfreudiger Hauptstädter. „Das Kunstmärchen von 1811 wurde während des langjährigen Aufenthaltes des Autors auf Schloss Nennhausen verfasst und ist somit eng mit dem Ort verwoben. (…) Lassen Sie sich inspirieren und seien Sie in Nennhausen mit dabei – wir freuen uns auf Sie!“. Anmeldungen und mehr Infos per Internet auf www.stiftungzukunftberlin.eu oder per E-Mail an fabian@stiftungzukunftberlin.eu.

2027 könnten sich – bei entsprechender Großinitiative – die Blicke von „Undine“-Freunden aus ganz Deutschland auf Nennhausen bei Rathenow richten. Denn es jährt sich zum 250. Mal der Geburtstag des Dichters Friedrich de la Motte Fouqué. Die „Undine“-Eiche im Schlosspark, unter der das Kunstmärchen geschrieben worden sein soll, brach 2006 – also vor 20 Jahren – in sich zusammen. Die Reste stehen unter Denkmalschutz.





