Bauverzögerung in Rathenow: Superintendentin wird woanders gewählt
Der finale Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow kam auf den letzten Metern der Zielgeraden ins Stocken. Daher wurde die für den 28. Februar 2026 angesetzte havelländische Kirchenkreissynode mit Wahl der Superintendentin in die Bergstraße verlegt.
Wie BRAWO zu den Gründen erfuhr, sollen sich die Zimmerarbeiten für die Emporen verzögert haben, die Schleifen für die Fußbodenheizung im Chorraum hätten noch einmal eingelegt werden müssen, ferner hätten jüngst Frost und Glatteis die Auffahrt für Baufahrzeuge auf den Kirchberg erschwert. Die Kreissynode mit Andacht wäre sozusagen wie eine Generalprobe für die Kirche gewesen. Unklar, ob der erste Gottesdienst wie bis dato geplant am 26. April 2026 stattfinden wird.
Bund und Land Brandenburg haben je 3,75 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, damit nach Jahrzehnten des kleinteiligen Wiederaufbaus dieser nun in einem Zug vollendet werden kann. Das Gotteshaus auf dem Kirchberg ist seit Advent 2023 eine Baustelle. Der Plan, bereits zum 1. Advent 2025 fertig zu werden, scheiterte.





